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06.01.2011

16:12 Uhr

dpa-afx ZÜRICH. Die UBS hat Boeing auf "Neutral" mit einem Kursziel von 72,00 (Kurs: 67,73) Dollar belassen. Die zuletzt geringe Anzahl von 747-Dreamlifterflügen, mit denen die Einzelteile für die Endmontage des 787 Dreamliner angeliefert würden, lasse für 2011 nur wenige Auslieferungen des neuen Hoffnungsträgers mit einer anschließend langsameren Steigerung erwarten, schrieb Analyst David Strauss in einer Studie vom Donnerstag.

Wie der Experte näher ausführt, seien seit dem im November erlittenen Rückschlag durch Brände an Bord eines Testflugzeugs lediglich zehn der Dreamlifter-Flüge am Ort der Endmontage in Everett im US-Bundesstaat Washington gelandet. Davon seien im Dezember nur fünf zu verzeichnen gewesen. Er glaube, dass die lahmende Auslieferung von Bauteilen auf eine Kombination von Problemen in der Beschaffungskette und nötiger Nacharbeiten am Dreamliner sei. Nach dem Streik Ende 2008 habe die monatliche Anzahl zuvor relativ konstant bei 15 bis 20 Landungen gelegen, so Strauss. Seit Mai sei die Aktivität dann sehr gering gewesen, nachdem Boeing die Auslieferung von Komponenten vier Mal unterbrochen habe.

Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von UBS erwarteten Marktrendite liegt.

Analysierendes Institut UBS.

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