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14.07.2014

11:08 Uhr

Übernahme

Annahmefrist für WMF-Vorzugsaktien läuft bis 11. August

Der US-Finanzinvestor KKR will sich den schwäbischen Besteck-Hersteller WMF bis Mitte August vollständig einverleiben. Zum Preis von 53 Euro je Vorzugsaktie können Anteilseigner ihre Papiere vom zum Verkauf anbieten.

Messer im WMF-Werk in Hayingen in Baden-Württemberg.  Ziel des Investors KKR ist es, WMF von der Börse zu nehmen. dpa

Messer im WMF-Werk in Hayingen in Baden-Württemberg. Ziel des Investors KKR ist es, WMF von der Börse zu nehmen.

DüsseldorfDer US-Finanzinvestor KKR will sich den schwäbischen Besteck-Hersteller WMF bis Mitte August vollständig einverleiben. Zum Preis von 53 Euro je Vorzugsaktie können die Anteilseigner ihre Papiere vom 14. Juli bis 11. August zum Verkauf andienen, wie KKR am Montag mitteilte. Der österreichische Unternehmer und Großaktionär Andreas Weißenbacher hatte vor einigen Wochen seinen Widerstand gegen die Übernahme durch die Amerikaner nach zwei Jahren aufgegeben. Er tauschte seine Sperrminorität von 25,1 Prozent der WMF-Stammaktien in eine Beteiligung an der Holding, über die KKR das Unternehmen aus Geislingen an der Steige hält.

Für die Eigentümer hatte sich das Warten gelohnt: Vor zwei Jahren, beim Einstieg bei WMF, hatte KKR nur 31,70 Euro für die Vorzüge geboten. Das neue Angebot liegt zwei Drittel darüber. Geben alle Vorzugsaktionäre ihre Papiere ab, kostet die Komplett-Übernahme die Amerikaner weitere 231 Millionen Euro. Für gut die Hälfte der Stammaktien hatten sie 2012 rund 238 Millionen Euro an die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Capvis überwiesen.

Die gemeinsame Gesellschaft hält künftig 96,6 Prozent der Stammaktien des Traditionsunternehmens. Ziel sei es, die Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) von der Börse zu nehmen, erklärte KKR. Für den Rückzug braucht der Großaktionär eine Beteiligung von 90 Prozent am Grundkapital und muss deshalb auch noch rund drei Viertel der Vorzugsaktien einsammeln, die bis auf einen kleinen Anteil im Streubesitz sind.

Von

rtr

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