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08.12.2011

13:41 Uhr

Ultrasonic

Zweitkleinster Börsengang des Jahres

Der chinesische Schihhersteller Ultrasonic ist ab sofort an der Frankfurter Börse gelistet. Mit einem Volumen von 6,3 Millionen Euro ist der IPO der zweitkleinste Börsengang des Jahres.

Der chinesische Schuhhersteller Ultrasonic ist jetzt an der Frankfurter Börse. dapd

Der chinesische Schuhhersteller Ultrasonic ist jetzt an der Frankfurter Börse.

Der zweitkleinste Börsengang dieses Jahres im Prime Standard der Frankfurter Börse ist perfekt. Der chinesische Schuhhersteller Ultrasonic brachte am unteren Ende der Zeichnungsspanne - zu neun Euro - 700.000 Aktien an den Mann und nahm damit 6,3 Millionen Euro ein. Der von der BankM organisierte Börsengang war als „Safe IPO“ angelegt worden, der unabhängig vom tatsächlichen Interesse der Investoren stattfindet. Für Ultrasonic-Gründer und Vorstandschef Qingyong Wu ist die Börsennotiz an sich von Wert, weil sie dem Unternehmen in China besseren Zugang zu den Banken verschafft. Die Finanzierung des geplanten Wachstums sei angesichts eines Bestands an liquiden Mitteln von 60 Millionen Euro auch so gesichert.

Die Ultrasonic-Papiere sollen am Freitag erstmals gehandelt werden. Bank und Management werteten die Platzierung als Erfolg. Damit seien 23,4 Prozent der Aktien im Streubesitz. Die Firma aus Xiamen hatte trotz der Marktturbulenzen bis zu 1,725 Millionen Papiere für neun bis elf Euro angeboten. Der Erlös aus dem Börsengang soll in den Ausbau der Produktion von Freizeit-Lederschuhen für die Stadt und die Erweiterung des Vertriebs in eigenen Läden oder Verkaufsstellen fließen.

Der ebenso aus China stammende Kartonhersteller Youbisheng Green Paper hatte im Juli mit dem kleinsten IPO nur 1,4 Millionen Euro eingenommen.

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