Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.06.2013

13:48 Uhr

Unternehmens-Kurse

Analyst lässt Samsung abstürzen

Die Aktie des Smartphone-Herstellers Samsung reagiert empfindlich auf kritische Berichte. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass der Erfolg beim Start des neuen Galaxy S4 im April leicht vergänglich ist.

Obwohl das Samsung Galaxy S4 im Frühjahr gut anlief, scheinen die Händler dem Frieden bei Samsung nicht ganz zu trauen: Auf eine kritische Analyse reagierten die Kurse am Freitag mit einem Absturz. Reuters

Obwohl das Samsung Galaxy S4 im Frühjahr gut anlief, scheinen die Händler dem Frieden bei Samsung nicht ganz zu trauen: Auf eine kritische Analyse reagierten die Kurse am Freitag mit einem Absturz.

SeoulEin Analyst hat mit einer kritischen Einschätzung über den künftigen Absatz des neuen Smartphones von Samsung die Aktie des südkoreanischen Elektronikkonzerns auf Talfahrt geschickt. An der Börse von Seoul gab der Kurs der Samsung-Aktie am Freitag bis Börsenschluss um 6,2 Prozent auf 1,427 Millionen Won (969 Euro) nach. Es war der stärkste Rückgang binnen neun Monaten. Ob sich der Kritiker seines Einflusses bewusst war, ist unklar.

Analyst J.J. Park von der Bank JP Morgan hatte geschrieben, die Verkäufe des Galaxy S4 würden im dritten Quartal nicht so stark wie erwartet ausfallen. Zwar sei der Start des Smartphones Ende April gut verlaufen, doch habe Samsung seine Aufträge an die Zulieferer um 20 bis 30 Prozent gekürzt. Samsung orderte demnach ab Juli nicht zehn Millionen Geräte wie erwartet, sondern nur sieben bis acht Millionen Stück.

Samsung verkaufte das Galaxy S4 binnen vier Wochen mehr als zehn Millionen Mal. Nach Angaben des Konzerns ist das Telefon damit so erfolgreich wie bislang kein anderes Samsung-Modell. Das S4 ist ein leistungsfähiges, aber teures Oberklasse-Gerät und damit ein direkter Angriff auf das iPhone des Konkurrenten Apple. Es hat einen größeren Bildschirm mit einer höheren Auflösung als sein Vorgänger, ist leistungsfähiger und hat eine bessere Kamera. Die Nutzer können es zudem mit den Augen steuern: Sehen sie kurze Zeit nicht auf den Bildschirm, stoppt beispielsweise die Wiedergabe von Videos.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×