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25.09.2014

17:56 Uhr

Update 8.0.1

Softwareprobleme setzen Apple-Aktie zu

Bei Apple ist der Wurm drin: Nachdem der Konzern das Update 8.0.1 für sein Betriebssystem iOS wegen Problemen zurückgezogen hatte, leidet die Aktie. Im frühen Handel verlor man knapp über einem Prozent.

Software-Probleme belasten die Apple-Aktie. AFP

Software-Probleme belasten die Apple-Aktie.

New YorkProbleme mit dem neuen Betriebssystem für die aktuelle iPhone-Modelle 6 und 6 Plus haben die Aktien von Apple belastet. Die Papiere verloren am Donnerstag im frühen Handel 1,3 Prozent auf 100,39 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor das Software-Update 8.0.1. seines Betriebssystems iOS zurückgezogen.

Nutzer hatten nach der Installation über Probleme bei ihren neuen iPhones geklagt - etwa einem Ausfall der Mobilnetz-Verbindung und des Fingerabdrucksensors Touch ID.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Die sichtbarste Neuerung bei der jüngsten iPhone-Generation sind die Maße: iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind mit 4,7 bzw. 5,5 Zoll deutlich größer als die Vorgänger. Damit reagiert Apple auf den Boom der Phablets, also der übergroßen Smartphones. Die Geräte unterstützen den Bezahldienst Apple Pay, der über den Nahfunkstandard NFC Daten überträgt.

Apple zog die neue Software daraufhin zurück. Das Problem soll in den nächsten Tagen mit einer neuen Version behoben werden.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Ronny Michael

25.09.2014, 20:28 Uhr

Das, was hier geschrieben wurde ist Unsinn, dass muß man einfach mal so sagen.
Wenn eine X.0 Version von einem Betriebssystem herauskommt, gibt es immer Hakeleinen,
bei jedem Anbieter, da die Systemsoftware heutzutage einfach zu viellschichtig und ggantisch.ist.
Im Fall von Apple halten sich die Hakeleien beim 8.0 in Grenzen, aber es gibt selbstverständlich welche, deshalb hat die ApfelCompany auch das Update namens 8.01 zu Testzwecken, ich wiederhole zunTestzwecken au Testkunden überstellt; daran, das nach der 8. erst eine 0 und dann eine 1 kommt sieht ein jeder, dass es ohnehin nur ein kleines Update ist.

Da es teilweise zu Problen kam, wurde es zurückgenommen, eine kleine Petitesse.
Die Schwankunken beim Aktienkurs sind derzeit ohnehin sehr volatil, weil die Anleger sich noch nicht so richtig klar sind, wie sie Apple nach den Neuerscheinungen bewerten soll, da geht's also schnell mal 1-2 % rauf oder runter und dabei Spielt die unerwünschte Biegefähigkeit und die Tatsache, dassäbbel anscheinend in China unerwartet keine Zulassung für das Iphone 6 bekommen hat, eine weitaus größere Rolle, ja man kann sogar sagen, der Rückzug des Updates spielt dabei überhaupt keine Geige.
Was schwerer wiegen könnte, wenn die neue Unfreundlichkeit von Apple u nd das neue Sicherheitskonzept von Apple gegenüber den Geheimdiensten zu Konflikten mit der chinesichen
Regierung führt, das wäre auch eine harte Nuss.
Denn China wird sich möglicherweise nicht damit zufrieden geben, wenn Cupertino sagt, wir haben die gewünschten Informationen nicht, also können wir sie auch nicht, auf Geheiß des Geheimdienstes herausgegeben. Auch mit dem heimatlichem NSA wird das Ärger geben.
Das ist eine riskante Strategie!

Herr thomas oldendorp

26.09.2014, 10:29 Uhr

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