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15.08.2013

09:46 Uhr

US-Investor

Auch George Soros stockt Apple-Anteil auf

Nicht nur der US-Großinvestor Carl Icahn findet an Apple wieder Gefallen. Hedgefonds-Spekulant George Soros hat seinen Apple-Anteil ebenfalls aufgestockt. Noch mehr investiert er aber in einen Konkurrenten von Apple.

Beim Verkaufsstart des Apple iPad 3 stehen die Menschen Schlange. Auch die Apple-Aktie erfreut sich inzwischen wieder größerer Beliebtheit. Immer mehr Investoren stocken ihre Anteile auf. dpa

Beim Verkaufsstart des Apple iPad 3 stehen die Menschen Schlange. Auch die Apple-Aktie erfreut sich inzwischen wieder größerer Beliebtheit. Immer mehr Investoren stocken ihre Anteile auf.

New YorkDie Apple-Aktie zieht verstärkt streitbare Investoren an. Neben dem für seine aggressiven Methoden berüchtigten Milliardär Carl Icahn stockte auch Hedgefonds-Spekulant George Soros seinen Apple-Anteil deutlich auf, wie aus einer Pflichtmitteilung von Mittwoch hervorgeht. Allerdings ist Soros auch danach nur ein Kleinaktionär: Seine 66 800 Aktien sind nach aktuellem Kurs gut 33 Millionen Dollar wert.
Icahn stieg bei Apple laut Medienberichten mit einer bis zu eineinhalb Milliarden Dollar schweren Beteiligung ein. Obwohl er auch damit deutlich weniger als ein Prozent an dem wertvollsten Unternehmen der Welt hält, drängt er den iPhone-Konzern bereits zu einem drastisch höheren Aktienrückkauf. Die Apple-Aktie erreichte am Mittwoch nach der Nachricht von Icahns Beteiligung erstmals seit Januar wieder die Markt von 500 Dollar. Sie ist damit aber immer noch weit von ihrem Höchststand über 700 Dollar im vergangenen September entfernt.

Quartalszahlen

Katerstimmung bei Apple

Quartalszahlen: Katerstimmung bei Apple

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Der 83-jährige Soros, der unter anderem mit Währungsspekulationen ein Milliardenvermögen anhäufte, setzt zugleich noch stärker auf den Apple-Rivalen Google: Sein zuletzt ausgebauter Anteil an dem Internet-Konzern hat derzeit einen Wert von rund 345 Millionen Dollar.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

15.08.2013, 10:51 Uhr

Lächerlich zu glauben (und zu schreiben), dass man mit einem Anteil unter 1% irgendwelchen Einflus hat.

hermann.12

15.08.2013, 12:46 Uhr

Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, offensichtlich halten die Aasgeier Apple für reif ausgenommen zu werden.
Wenn erst die Ertragsoptimierer die Politik bestimmen, ist es mit bahnbrechenden Innovationen vorbei.

H.

Amadei

15.08.2013, 21:40 Uhr

Das ist vllt. gar nicht mal so schlecht.

Das ursprüngliche Ziel von Apple war doch, keine Dividende auszuschütten, sondern mit diesem Geld in der Zukunft neue "Innovationen" zu produzieren.

Aktionäre waren dagegen ungeduldig und forderten Dividende (David Einhorn als Beispiel)

Durch den Rückkauf können Aktionäre ihre Aktien verkaufen an Apple und dadurch erhält Apple das erhöhte Eigenkapital, das Apple behalten kann.

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