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21.05.2012

11:40 Uhr

US-Investor

Marc Faber setzt auf Bargeld statt Aktien

Investor Marc Faber hat seine Aktien deutlich reduziert und stattdessen hohe Bargeld-Bestände aufgebaut. Auf dem aktuellen Kursniveau erwarte er keinen so genannten Bullenmarkt mit eindeutig steigender Tendenz.

Marc Faber ist für seine pessimistischen Aussagen bekannt. BLOOMBERG NEWS

Marc Faber ist für seine pessimistischen Aussagen bekannt.

FrankfurtDer Investor Marc Faber setzt nach eigenen Angaben zur Zeit auf hohe Bargeldbestände in US-Dollar. Seine Aktiendepots habe er in den vergangenen drei Monaten hingegen abgebaut oder zumindest reduziert, sagte er Bloomberg TV in einem Interview am Montag.

Auf dem aktuellen Kursniveau erwarte er keinen so genannten Bullenmarkt mit eindeutig steigender Tendenz, sagte der Autor des Börsenbriefes „Gloom, Boom & Doom Report”. Der für seine pessimistischen Aussagen bekannte Faber rät, auf bessere Gelegenheiten zum Einstieg zu warten. Ab Ende Mai könnte es demgegenüber zu einer Marktrally kommen, da es in Wahljahren in den USA üblicherweise in der Breite des Marktes zu Kursgewinnen komme. Faber rechnet zwischen Ende März und August mit einer festen Markttendenz.

Die Preise für Industrierohstoffe hält er für niedrig und verweist zur Begründung auf die „spürbare Konjunkturabkühlung” in China, die sich sogar zum Crash der chinesischen Wirtschaft auswachsen könnte. Nach seiner Überzeugung wird Griechenland die Eurozone kurzfristig nicht verlassen, da der Markt überverkauft sei.

Kommentare (1)

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MarcFaber

24.05.2012, 09:50 Uhr

"Nach seiner Überzeugung wird Griechenland die Eurozone kurzfristig nicht verlassen, da der Markt überverkauft sei." Dieser Satz ergibt keinen Sinn und wurde auch im Interview von MF nicht so wiedergegeben. Er sagte, er rechnet kurzfristig nicht mit einem weiteren Crash des Marktes, da der Markt überverkauft sei. Ausserdem meinte er ein Austritt Griechenland würde die Märkte erleichtern und dass Griechenland für die Weltwirtschaft unbedeutend sei. Er sehe aber eine Schwäche der chines. Wirtschaft anhand der gesunkenen Rohstoffpreise und rechnet mit einem Crash von 20-30 % im Herbst.

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