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17.10.2013

12:13 Uhr

Verlierer im Dax

UBS-Analysten stufen Eon-Aktien herab

Trendwende bei Eon-Aktien: Nach einem Plus von acht Prozent mussten Aktionäre heute erhebliche Einbußen hinnehmen. Das Bankinstitut UBS hatte zum Verkauf der Wertpapiere des Energiekonzerns geraten.

Das Logo des Eon-Konzerns: Die Preise der Aktien des Energieunternehmens sind deutlich gefallen. dpa

Das Logo des Eon-Konzerns: Die Preise der Aktien des Energieunternehmens sind deutlich gefallen.

FrankfurtSkeptische Äußerungen von Analysten zu Eon haben die Aktien des Energiekonzerns am Donnerstag belastet. Die Großbank UBS glaubt nicht daran, dass der Konzern seine Gewinnentwicklung langfristig betrachtet verbessern kann. „Eon leidet weiterhin unter strukturellem Abwärtsdruck im Stromerzeugungsgeschäft, ausgelöst durch Überkapazitäten und schwache Rohstoffpreise“, urteilte Analyst Patrick Hummel. Die UBS stufte die Papiere herunter auf „Sell“ von „Neutral“ und senkte das Kursziel auf 10,50 Euro von 12,20 Euro. Die Eon-Aktien waren am Donnerstag mit einem Minus von bis zu vier Prozent auf 13,68 Euro größter Verlierer im Dax.

Mitte November erwartet Hummel die Geschäftsprognosen von Eon für das kommende Jahr, „die unserer Meinung nach enttäuschend ausfallen werden.“ Die jüngste Erholung der Aktien sei nicht fundamental untermauert. „Im Gegenteil: Die Gewinnentwicklung ist nach wie vor negativ und auch eine allgemeine Wirtschaftserholung wird den schwachen Ausblick für das Stromerzeugungsgeschäft nicht verändern.“ Zuletzt hatten Spekulationen auf ein Umlenken in der Energiepolitik Aktien von deutschen Versorgern steigen lassen. Seit Monatsbeginn hatten Eon-Papiere rund acht Prozent zugelegt.

Von

rtr

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