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25.09.2013

15:30 Uhr

Verlustankündigung

„Costa Concordia“-Aktie bricht ein

Carnival kämpft seit der Havarie der „Costa Concordia“ gegen rückläufige Buchungen. Die Verlustankündigung für das laufende Quartal macht der Reederei weiter zu schaffen. Viele Analysten senkten ihre Prognosen.

Die „Costa Concordia“ liegt nach der erfolgreichen Aufrichtung vor der Küste in Giglio. 32 Menschen waren bei dem Unglück ums Leben gekommen. dpa

Die „Costa Concordia“ liegt nach der erfolgreichen Aufrichtung vor der Küste in Giglio. 32 Menschen waren bei dem Unglück ums Leben gekommen.

FrankfurtEnttäuschte Analystenkommentare nach einer Verlustankündigung für das laufende Quartal haben den Aktien der Reederei Carnival am Mittwoch schwer zu schaffen gemacht. Die Titel brachen in London um bis zu 7,5 Prozent 2088 Pence ein und waren damit im „Footsie“-Index der größte Verlierer.

Der weltweit größte Anbieter von Kreuzfahrten hatte am Dienstagnachmittag für das dritte Quartal einen Gewinneinbruch von 30 Prozent ausgewiesen. Zahlreiche Analysten senkten daraufhin am Mittwoch ihre Anlageempfehlungen. Unter anderem stufte Morgan Stanley die Aktien auf „underweight“ von „equal weight“ zurück.

Carnival kämpft seit der Havarie seines Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ im Januar 2012 gegen rückläufige Buchungen. Bei dem Unglück vor der Insel Giglio im Mittelmeer waren 32 Menschen ums Leben gekommen. Im Februar diesen Jahres lag ein Carnival-Schiff mit 3000 Passagieren nach einem Feuer fünf Tage lang manövrierunfähig im Golf von Mexiko.

Von

rtr

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