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02.10.2013

16:20 Uhr

Vier Prozent Verlust

Deutsche Bank stuft Lufthansa-Aktie herab

Die Deutsche Bank hat eine neue Studie zur Lufthansa-Aktie herausgegeben und empfiehlt nun, das Papier zu halten. Daraufhin fuhr es einen Verlust von vier Prozent ein.

„Der Betriebsgewinn der Lufthansa könnte 2014 durchaus unverändert ausfallen, während der Markt immer noch von einer deutlichen Verbesserung ausgeht.” Reuters

„Der Betriebsgewinn der Lufthansa könnte 2014 durchaus unverändert ausfallen, während der Markt immer noch von einer deutlichen Verbesserung ausgeht.”

Die Aktie der Deutsche Lufthansa AG hat nach einer Abstufung durch die Deutsche Bank AG einen Verlust von bis vier Prozent und damit so viel wie seit dem 4. September nicht mehr erlitten. Die Studie hat Bedenken entfacht, dass Analysten ihre Schätzungen für das kommende Jahr zurücknehmen könnten.

„Der Betriebsgewinn der Lufthansa könnte 2014 durchaus unverändert ausfallen, während der Markt immer noch von einer deutlichen Verbesserung ausgeht,” schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom 1. Oktober. Er senkte die Einstufung von „Kaufen” auf „Halten” und nannte ein Ziel von 14 Euro auf Sicht von zwölf Monaten. Am Mittwochnachmittag wurde die Aktie vier Prozent niedriger gehandelt bei 14,21 Euro.

Die Lufthansa erhalte derzeit Gegenwind von der Währungsseite, während die Kundennachfrage nicht so stark sei wie erwartet. Einige der Kosten im Zusammenhang mit dem Effizienzprogramm Score könnten sich als böse Überraschung erweisen, wenn die Fluggesellschaft am 4. Oktober mehr Einzelheiten mitteilen wird. Die Lufthansa geht für das vierte Quartal bislang von Kosten im niedrigen dreistelligen Millionen- Euro-Bereich durch Score aus, die im vierten Quartal verbucht werden sollen. Nach Angaben von Kuhn sind die Aufwendungen noch nicht in den derzeitigen Analystenprognosen enthalten.

Der Betriebsgewinn der Lufthansa dürfte in diesem Jahr um 76 Prozent auf 956,8 Mio. Euro und 2014 um weitere 43 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro steigen, so die Median-Prognose von 17 Analysten laut Bloomberg. Das Unternehmen will die Messzahl bis 2015 auf 2,3 Mrd. Euro steigern. Die Schätzungen für diesen Zeitpunkt liegen allerdings bei 1,85 Mrd. Euro.

Kommentare (1)

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Shokoui

02.10.2013, 21:04 Uhr

Die Analyse von Herrn Kuhn bei der Deutschen Bank AG ist in Anbetracht auf das lfd. Geschäftsjahr der Fluggesellschaft, das voraussichtlich mit mindestens den gleichen Gewinn, wie 2012, wie mir mitgeteilt wurde, enden wird, und i. V. m. Einsparungspotential aus dem Programm "Score", das zur Gewinnsteigerung vorgesehen ist, und im Hinblick auf die Weltwirtschaftslage 2014, vollkomen unangemessen. Die D. B. hebt das Kursziel um sage und schreibe 20 % herab, und begründet dies mit Eventualitäten, so dass die Empfehlung insgesamt nicht nachzuvollziehen ist. Die Anleger haben aber keine Lust, sich selbst ein Bild zu machen, und hören auf Analysten, die selbst im eigenen Haus, d. h., die D. B. selbst, mehr als genug Probleme haben. Dann rutscht der Kurs erheblich (nahezu 4 %) und das nutzt evtl. ein paar Leuten, die m. E. keine seriösen Anleger sind. Man sollte Analystenmeinungen kennen, aber sich selbst informieren und ein genaues Bild über sein Investment machen. Sonst läuft man Gefahr, Mitläufer von irgendwelchen Bankmitarbeitern zu werden. Den fairen Wert der Lufthansa Aktie sehe ich bei € 18,50 und schliesse mich insofern der Kaufempfehlung der Commerzbank AG vom 01.10.2013 an. A. S. !

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