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14.06.2012

13:41 Uhr

Vor der Wahl

Griechische Bankaktien auf Höhenflug

Die Anleger scheinen auf einen Wahlsieg der Spar-Befürworter zu hoffen. Die Finanzwerte des Landes schossen in die Höhe. Außerhalb Griechenlands standen Banken dagegen eher auf den Verkaufslisten.

Sonnenaufgang über der Akropolis. dpa

Sonnenaufgang über der Akropolis.

Frankfurt Hoffnungen auf einen Sieg der Spar-Befürworter bei der Griechenland-Wahl am Wochenende haben die Finanzwerte des Landes beflügelt. Der Branchenindex schoss um gut 20 Prozent in die Höhe auf ein Vier-Wochen-Hoch von 218,38 Punkten. Dies ist der viertgrößte Tagesgewinn seiner Geschichte.

Investoren setzten auf eine pro-europäische Regierung, die am Reformkurs festhalten werde, sagte Analyst Panagiotis Kladis von NBG Securities. Einem anderen Börsianer zufolge hofften Anleger darauf, dass es der spar-kritischen Partei Syriza nicht gelingen werde, ausreichende parlamentarische Unterstützung zur Bildung einer Regierung zu finden.

Spitzenreiter der griechischen Finanzwerte war TT Hellenic Postbank mit einem Plus von knapp 30 Prozent. Eurobank EFG und Alpha Bank notierten jeweils rund 25 Prozent fester. Außerhalb Griechenlands standen Geldinstitute dagegen eher auf den Verkaufslisten der Anleger. Der europäische Bankenindex verlor 0,7 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Kroisos

14.06.2012, 15:36 Uhr

Na dann kann ja nix mehr schiefgehen, wenn die Banker sich schon jetzt die Vorfreude gesichert haben.

Rico11

14.06.2012, 17:04 Uhr

Wie sagt man doch so schön. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wann machen nur die letzten auf. Die Griechen haben sich nicht geändert, werden sich nicht ändern und wollen sich nicht ändern. Für mich ist das pure Hinhaltetaktik.

Rico11

14.06.2012, 17:14 Uhr

Das schlimme an dem ganzen Schlamassel ist,
daß die Politiker m.E. vollkommen hilflos sind.
Mit dem 100 Mrd. Euro Paket für die spanischen Banken haben sie dem spanischen Staat das Grab geschaufelt.
Die Staatsverschuldung wird damit enorm zunehmen und ich gehe davon aus, daß die Spanier das nächste Mal Zinsen von über 7% für ihre Staatsanleihen bieten müssen

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