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16.04.2015

12:05 Uhr

Wacker Chemie

Siltronic soll an die Börse gehen

Die Wacker-Chemie-Tochter Siltronic soll so schnell es geht an die Börse. Die Citi Group und Credit Suisse sind für den IPO zuständig. Allerdings sind die Pläne nicht neu. Siltronic sollte bereits 2004 an die Börse.

Siltronic, einer Tochtergesellschaft der Wacker Chemie, soll an die Börse. dpa

Börsengang

Siltronic, einer Tochtergesellschaft der Wacker Chemie, soll an die Börse.

Frankfurt/MünchenDer Spezialchemiekonzern Wacker Chemie macht bei den Börsenplänen für seine Wafertochter Siltronic Tempo. Die Münchner hätten die Banken Citi und Credit Suisse mit der Organisation beauftragt, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag. Wacker wollte sich zu den Angaben nicht äußern. Die Prüfung der künftigen Eigentumsverhältnisse von Siltronic sei noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher.

Das Familienunternehmen hatte im März eingeräumt, Zukunftsoptionen für die Tochter auszuloten, die Siliziumscheiben für die Halbleiterindustrie herstellt. Dazu gehörten auch ein Börsengang oder der Verkauf an einen Investor. Bereits 2004 hatten die Münchner versucht, Siltronic am Kapitalmarkt zu platzieren, sie hatten allerdings im letzten Moment kalte Füße bekommen.

Im vergangenen Jahr kam die schwankungsanfällige Siltronic auf einen Umsatz von 853 Millionen Euro und einen Betriebsgewinn (Ebitda) von 114 Millionen Euro. Asiatische Rivalen wie Sumco und Shin-Etsu sind an der Börse etwa mit dem neunfachen ihres Kerngewinns bewertet. Analog dazu käme Siltronic auf einen Marktwert von gut einer Milliarde Euro.

Von

rtr

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