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07.06.2013

16:41 Uhr

Wahl zwischen Barem und Aktien

Nur wenige Telekom-Kleinanleger wählen Aktien-Dividende

Die Telekom hatte ihren Anlegern die Wahl zwischen einer Dividende von 70 Cent oder weiteren Aktien gelassen. Bisher haben sich aber nur wenige Kleinaktionäre für neue Papiere entschieden.

Die Aktionäre der Telekom haben sich bisher nur selten für Aktien statt der Bardividende entschieden. ap

Die Aktionäre der Telekom haben sich bisher nur selten für Aktien statt der Bardividende entschieden.

FrankfurtNur ein Bruchteil der Kleinaktionäre der Telekom hat sich nach Daten des Wertpapierdienstleisters dwp Bank für eine Auszahlung der Dividende in Aktien entschieden. Weniger als fünf Prozent der 800.000 Telekom-Anteilseigner, deren Depots die dwp Bank betreut, hätten das Wahlrecht genutzt, sagte ein Sprecher am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Deutsche Telekom hatte ihre Anteilseigner in diesem Jahr zum ersten Mal vor die Wahl gestellt, ob sie für 2012 eine Bardividende von 70 Cent oder stattdessen 12,5 Telekom-Aktien haben wollten.

Das Frankfurter Institut, das das Wertpapiergeschäft unter anderem für die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken abwickelt, habe dazu im Auftrag seiner Kunden rund fünf Millionen Seiten Papier verschickt, das sind 30 Tonnen Papier, sagte der Sprecher. „Aufwand und Nutzen stehen hier in keiner Relation.“

Die Telekom will am Montag eine Bilanz der Aktion ziehen. Die Bezugsfrist für die Aktien-Dividende endete am 3. Juni. Der finanzielle Anreiz für einen Verzicht auf die Bardividende war freilich gering. Das Angebot richtete sich vor allem an die Großaktionäre, die mit dem Verzicht auf Bares die Firmenkasse der Telekom schonen sollten, die Milliarden in den Netzausbau investieren muss. Das Bundesfinanzministerium hat sich für seine 15 Prozent allerdings für die Bar-Option entschieden. Weitere 17 Prozent sind bei der staatlichen Förderbank KfW geparkt. Diese will sich wenigstens einen Teil der Ausschüttung in Aktien auszahlen lassen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Thomas

07.06.2013, 17:16 Uhr

Wenn das Vertrauen erst einmal zerstört ist, dauert es, ehe neues zu entstehen vermag.
Nach der Nummer mit T-online ist dem Unternehmen nicht mehr zu trauen. Das sitzt den Leuten nach wie vor in den Knochen. Verständlich, daß die jetzt nur noch Cash sehen möchten.

So behandelt man seine Eigentümer nicht !!!

Dollar-EURO-Auge

12.06.2013, 11:24 Uhr

Wer seine T-Kunden nicht gut behandelt, behandelt auch seine Aktionäre schlecht. Was wurde aus der T-Aktie? Ein Desaster!

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