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09.11.2015

17:01 Uhr

Wall Street

US-Börsen starten im Minus

Enttäuschende Zahlen der chinesischen Exportwirtschaft haben an der Wall Street zu Wochenbeginn die Laune vieler Investoren verdorben. Im Oktober fiel das Ausfuhrvolumen der Volksrepublik überraschend kräftig.

Bei den Einzelwerten standen am Montag Papiere des Holzkonzerns Plum Creek Timber im Mittelpunkt, der vom größeren Rivalen Weyerhaeuser für mehr als acht Milliarden Dollar übernommen wird. dpa

Händler an der Börse New York

Bei den Einzelwerten standen am Montag Papiere des Holzkonzerns Plum Creek Timber im Mittelpunkt, der vom größeren Rivalen Weyerhaeuser für mehr als acht Milliarden Dollar übernommen wird.

Enttäuschende Zahlen von der chinesischen Exportwirtschaft haben an der Wall Street zu Wochenbeginn die Laune vieler Investoren verdorben. Die wichtigsten Indizes notierten zu Beginn des Handels im Minus.

Im Oktober fiel das Ausfuhrvolumen der Volksrepublik überraschend kräftig um 6,9 Prozent. Die Importe nahmen sogar um knapp 19 Prozent ab. Allerdings kündigte die Führung an, das schwächelnde Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft bei 6,5 Prozent stabilisieren zu wollen.

Für Ernüchterung sorgte auch die Industriestaaten-Organisation OECD, die angesichts der Probleme großer Schwellenländer wie China und Brasilien ihre Prognose für das weltweite BIP-Wachstum im kommenden Jahr auf 3,3 von bislang 3,6 Prozent senkte. Der Dow Jones mit den 30 Standardwerten, der breiter aufgestellte S&P 500 und der Nasdaq-Index notierten jeweils knapp ein Prozent im Minus.

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Bei den Einzelwerten standen Papiere des Holzkonzerns Plum Creek Timber im Mittelpunkt, der vom größeren Rivalen Weyerhaeuser für mehr als acht Milliarden Dollar übernommen wird. Plum-Creek-Papiere verteuerten sich zeitweise um fast 15 Prozent, während es für Weyerhaeuser um rund drei Prozent nach unten ging.

Unbeeindruckt zeigten sich Investoren vom Mobilfunkkonzern Verizon Communications, der Insidern zufolge erwägt, Unternehmensteile im Wert von zehn Milliarden Dollar verkaufen, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Aktie sank dennoch um rund ein Prozent. Positiv wurde die Ankündigung des BASF -Rivalen DuPont aufgenommen, Übergangschef Edward Breen dauerhaft auf dem Posten zu belassen.

Kaum Reaktionen am Markt gab es auf die Ankündigung von Cisco Systems, mit dem Netzwerkspezialisten Ericsson zusammenzuarbeiten. Beide Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, dank der Kooperation bis 2018 jährlich eine Milliarde Dollar Umsatz zusätzlich zu erwirtschaften. Papiere von Cisco sanken um 0,4 Prozent. Die von Ericsson stiegen 3,5 Prozent. Um knapp sechs Prozent abwärts ging es zeitweise für die Anteilsscheine des Reiseportalanbieters Priceline. Das Unternehmen rechnet für das laufende Quartal mit einem geringeren Gewinn als erwartet. Dies sorgte auch beim Konkurrenten Expedia für ein Minus von 1,5 Prozent.

Von

rtr

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