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05.01.2014

14:36 Uhr

Wiener Börse

Börsengänge von Mittelständlern erwartet

ExklusivNach jahrelanger Pause rechnet die Börse Wien jetzt wieder mit Börsengängen. Zuletzt hatte es Absagen gegeben, nun sollen sich gleich mehrere Kandidaten aufs Parkett trauen.

Die Wiener Börse rechnet 2014 mit einigen Neuzugängen auf den Kurslisten. Reuters

Die Wiener Börse rechnet 2014 mit einigen Neuzugängen auf den Kurslisten.

„Wir haben eine Reihe von Unternehmen, die 2014 einen Börsengang anstreben“, sagte Michael Buhl, Chef der Wiener Börse, dem Handelsblatt. Er spricht von einer „Handvoll Unternehmen“ als Kandidaten für ein sogenanntes Initial Public Offering, kurz IPO.

Namen will Buhl nicht nennen. Er sagt nur: „Tendenziell streben mittelständische Unternehmen mit Finanzinvestoren einen IPO an.“ Zuletzt musste die Börse Wien allerdings eine Niederlage einstecken. Überraschend sagte im Dezember vergangenen Jahres der österreichische Verpackungskonzern Constantia Flexibles seinen Börsengang ab. Das Wiener Unternehmen sollte ursprünglich in Frankfurt und Wien notiert sein.   

Um auf dem internationalen Parkett mehr Gewicht zu bekommen, sprechen die Österreicher mit den Polen über eine Verschmelzung ihrer beiden Börsen. „Eine Fusion mit der Warschauer Börse würde unsere Marktposition nachhaltig stärken“, sagt Buhl. Ob und bis wann die Gespräche zu Ergebnissen führen werden, ist noch unklar. In Wien gibt man sich bescheiden. „Wir führen ergebnisoffene Gespräche mit der Warschauer Börse über jegliche Möglichkeiten einer Kooperation“, sagt Buhl. Die Wiener Börse hatte im April vergangenen Jahres bekanntgegeben, dass sie mit der Börse in Warschau Gespräche führt.

Von

hps

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