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09.11.2013

16:27 Uhr

Wohnimmobilienkonzern

Gagfah peilt für 2014 Dividende an

Die Aktionäre des Wohnungskonzern Gagfah dürfen für 2014 mit der Zahlung einer Dividende rechnen. Vorstandschef Thomas Zinnöcker plant mit einem Wachstum um mindestens 25 Prozent je Aktie für kommendes Jahr.

Gagfah will den operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft im kommenden Jahr anschieben. picture alliance / dpa

Gagfah will den operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft im kommenden Jahr anschieben.

FrankfurtDer Wohnungskonzern Gagfah strebt für das kommende Geschäftsjahr 2014 wieder die Zahlung einer Dividende an. „Wir haben die Grundlage für die Rückkehr zur Dividendenfähigkeit geschaffen“, sagte Finanzchef Gerald Klinck der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe). „Wir sagen den Investoren, dass wir erstmals für 2014 wieder eine Dividende in 2015 ausschütten wollen.“

Der hoch verschuldete Wohnungskonzern hatte vor wenigen Wochen seine Finanzierung auf eine neue - und billigere - Grundlage gestellt. Das eingesparte Geld will Gagfah in die Modernisierung von Wohnungen stecken, um höhere Mieten durchzusetzen. Das soll den operativen Gewinn (FFO) aus dem laufenden Geschäft im kommenden Jahr anschieben. Vorstandschef Thomas Zinnöcker hatte im August für 2014 ein Wachstum um mindestens 25 Prozent je Aktie in Aussicht gestellt. Damit würde die im Nebenwerteindex MDax gelistete Gesellschaft, Wohnungsverkäufe nicht eingerechnet, 150 bis 160 Millionen Euro verdienen.

Das sind Deutschlands Immobilienriesen

Platz 6: GAG

Die GAG Immobilien AG bewirtschaftet rund 42.000 Wohnungen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Vermieter in Köln. Die GAG verwalte damit 2,8 Millionen Quadratmeter Wohnfläche.

Platz 5: GSW

Die GSW Immobilien kommt auf 60.000 Wohnungen. Das Unternehmen ist börsennotiert und wurde im Jahr 1924 gegründet. Schwerpunkt der Arbeit ist Berlin, die GSW ist dort nach eigenen Angaben „ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen“.

Platz 4: TAG

Die TAG Immobilien AG kommt auf Platz vier der deutschen Wohnungsriesen. Das Unternehmen verwaltet 68.781 Wohnungen. Hauptstandorte sind nach eigenen Angaben die Großräume Hamburg und Berlin, die Region Salzgitter, Thüringen/Sachsen sowie Nordrhein-Westfalen. Sitz der TAG ist Hamburg.

Platz 3: Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen mit Sitz in Berlin bewirtschaftete im April 2013 insgesamt 82.500 Wohnungen. Aktuell gibt das börsennotierte Unternehmen die Zahl der Wohnimmobilien mit rund 89.500 an. Schwerpunkt ist der Großraum Berlin sowie das Rhein-Main-Gebiet, Rheinland, Hannover, Braunschweig, Magdeburg.

Platz 2: Gagfah

Die Gagfah Gruppe mit Sitz in Essen ist die Nummer zwei der Wohnimmobilien-Unternehmen in Deutschland. Im April bewirtschaftete das Unternehmen 145.000 eigene Mietwohnungen und 13.000 für Dritte verwaltete Wohnungen. Aktuell gibt das Unternehmen sogar 35.000 für Dritte verwaltete Wohnungen an.

Platz 1: Deutsche Annington

Die Deutsche Annington erregte mit dem Börsengang im Juli 2013 zuletzt großes Aufsehen. Das Bochumer Immobilienunternehmen bewirtschaftet 210.000 Wohnungen - davon 180.000 eigene. Die Deutsche Annington stieg im Jahr 2005 auf, als sie die Viterra AG mit 138.000 Wohnungen von Eon erwarb.

Im Ausleseprozess der Branche will Gagfah nach Aussage von Klinck eine aktive Rolle spielen. „Im Konsolidierungsprozess stehen wir zur Aufnahme von Portfolien bereit, die sich möglicherweise selbst als Kandidat für einen IPO sehen, dafür aber zu klein sind“, sagte der Finanzchef.

Von

rtr

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