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Analystencheck

Diese Dax-Aktien haben noch Kurspotenzial

Nach Meinung von Experten bietet das Wertpapier der ProSiebenSat.1 Media die größten Chancen auf höhere Kurse. Welche Dax-Titel laut dem Handelsblatt-Analystencheck derzeit attraktiv sind – und welche eher nicht.

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Pro Sieben Sat.1 Media

Seit August 2013 werden die Aktien des Medienkonzerns unter dem neuen Namen ProSieben Sat1 Media die Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt. Von 47 Analysten empfehlen 28 den Aktienkauf, verkaufen würden lediglich drei. Im Mittel trauen sie dem Wert einen Kursanstieg auf 43,00 Euro zu – das wäre ein Plus von 26,58 Prozent. Der Analystencheck des Handelsblatts sammelt Einschätzungen verschiedener Banken und Analysten und ermittelt den Durchschnittskurs aller Studien. Dabei handelt es sich um eine gewichtetes Kursziel: Jüngere Analysen werden bei der Berechnung des durchschnittlichen Kurspotenzials stärker gewichtet als ältere.

Daimler

Der schwäbische Autohersteller sieht sich derzeit mit Vorwürfen zum Einbau illegaler Abgaseinrichtungen in mehr als einer Million Fahrzeuge konfrontiert. Dem Optimismus der Börsenexperten tut dies trotzdem keinen Abbruch: Sie erkennen bei Daimler ein mittelfristiges Steigerungspotenzial von 16,37 Prozent - das entspräche einem Zuwachs von 10,58 Euro pro Aktie.

Volkswagen

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hält die Aktie des deutschen Automobilbauers derzeit für zu niedrig bewertet. Börsenanalyst Stuart Pearson rechnet jedoch damit, dass sie sich zurückkämpfen werde. Weitere Analysten sehen das ähnlich: Von 83 Experten raten derzeit 50 zum Kauf von VW Aktien. Das gewichtete Kursziel liegt bei 166,03 Euro.

Deutsche Telekom

Die Commerzbank hat die Einstufung für die Deutsche Telekom vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Analystin Heike Pauls erwartet ähnlich solide Trends wie im ersten Quartal. Das Steigerungspotenzial der Aktie liegt bei durchschnittlich 14,28 Prozent.

SAP

Der deutsche Softwarehersteller SAP ist einer der weltweit führenden Entwickler und Anbieter von Unternehmenssoftware. Von 42 Analysten raten 34 zum Aktienkauf, verkaufen würde niemand. Obwohl Analyst Walter Pritchard mit Gegenwind durch Wechselkurse und einen hohen Basiseffekt rechnet, soll der Wert der Aktie, so die Prognose, durchschnittlich um 11,87 Prozent steigen. Damit läge sie dann bei 102,08 Euro.

BASF

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für BASF von 82 auf 83 Euro angehoben und die Einstufung auf Neutral belassen. Die gewichtete Empfehlung von 65 Experten sieht die Aktie mittelfristig sogar bei 92,84 Euro. Das entspräche einem derzeitigen Zuwachs von durchschnittlich 11,31 Prozent.

Siemens

Siemens ist eines der weltweit größten Elektrotechnik-Unternehmen. Analyst Ingo-Martin Schachel rechnet im dritten Geschäftsquartal mit stabilen Margen in den meisten Sparten des Industriekonzerns. Im Handelsblatt-Analystencheck raten 22 von 51 Experten zum Aktienkauf, 5 zum Abstoßen. Das durchschnittliche Steigerungspotenzial der Aktie sehen die Analysten derzeit bei 10,36 Prozent.

BMW

Der traditionsreiche Autohersteller mit Unternehmenssitz in München profitiert derzeit von der starken Nachfrage nach Premiumfahrzeugen auf dem chinesischen Markt. Momentan liegt der Wert der Aktie bei 83,79 Euro. Die gewichtete Empfehlung der Analysten allerdings liegt bei 92,29 Euro – das entspricht einem Kurspotenzial von gut 10 Prozent.

Vonovia

Die Vonovia ist mit rund 400.000 verwalteten Wohnungen der größte private Vermieter Deutschlands. Aktuell notiert ihr Anteilschein mit 34,77 Euro. Die gewichtete Empfehlung liegt bei 38,09 Euro, was einem Steigerungspotenzial von 9,55 Prozent entspricht.

Continental

Kosten für Rückrufe und Kartellstrafen belasteten den Autozulieferer im vergangenen Jahr. Für dieses Jahr erwarten - nach Auswertung von 47 Analysen – die Experten eine Steigerung des Aktienkurses um durchschnittlich 9,71 Prozent. Dann läge der Kurs bei 216,29 Euro.

Commerzbank

Die Commerzbank macht derzeit mit einem besonders hohen negativen Kurspotenzial von sich reden. Zwar hat die Deutsche Bank das Kursziel für die Aktie von 8 auf 9 Euro angehoben, von 46 Börsenexperten raten dennoch 12 zum Verkauf. Kaufen würden nur fünf. Der Grund: Die Aktie ist mit derzeit 11,05 Euro deutlich zu hoch notiert und dürfte mittelfristig gut 21 Prozent an Wert einbüßen.

Lufthansa

Auch eine der größten Luftfahrtgesellschaften weltweit, die Lufthansa, wird von den Analysten überraschend negativ eingeschätzt: Das gewichtete Kursziel der 38 Analysen liegt rund 17 Prozent unterhalb des aktuellen Kurses. Grund für die Skepsis der Experten sind steigende Kapazitäten im europäischen Markt und die Konkurrenz durch Billigflieger, welche mittel- bis langfristig die Gewinnentwicklung belasten könnten

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