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03.09.2012

10:04 Uhr

Anlagestrategie

Diese Länder sollten Anleger im Blick haben

Wohin mit dem Geld, fragen sich viele Anleger. Die Mutigen schauen sich in den Schwellenländern um. Aber wo lohnt der Einstieg? Das Handelsblatt hat geschaut, welche Märkte attraktiv sind - und welche zu gefährlich.

Ein Angestellter zählt indonesische Rupie in Jakarta. ap

Ein Angestellter zählt indonesische Rupie in Jakarta.

FrankfurtDer frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es in einem bekannten Sprichwort. In die Welt der Geldanlage übertragen heißt das: Wer nach Wertpapieren mit besonderen Chancen Ausschau hält und sie findet, solange sie noch billig sind, kann als Anleger Gewinn machen. Bei der Suche nach attraktiven Regionen hilft die Studie des Forschungsinstituts Prognos, die jüngst 15 neue Wachstumsmärkte ermittelte. Diese Länder sind einerseits eine neue Generation Absatzmärkte für deutsche Firmen, sie bieten aber auch Anlegern in ihrer Vielfalt unterschiedlichste Chancen bei überschaubaren Risiken.

Während in den ökonomisch bereits relativ weit entwickelten Regionen Asien und Lateinamerika die Länder Chile, Kolumbien, Peru sowie Indonesien und Malaysia bereits recht vielfältige Anlagemöglichkeiten bieten, sieht es etwa in Vietnam und in der Region Afrika/Naher Osten zumeist noch anders aus: Die Märkte in Kenia, Ruanda, Tansania, Tunesien, Uganda, aber auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sind vor allem für private Anleger schwer zugänglich und vielfach relativ wenig liquide. Eine Ausnahme bildet Ägypten. "Je nach Hausbank können auch private Anleger in Ägypten direkt Aktien kaufen", sagt Afrika-Experte Jens Schleuniger vom Vermögensverwalter VCH. Auch das 15. Land, das Prognos nennt, die Ukraine, gilt als eher schwieriger Anlageraum, dessen Aktienmarkt extrem schwankt. Anleihen dieser Länder bekommen private Anleger - wenn überhaupt - am ehesten über breit ausgerichtete Fonds.

Das sind die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt

Platz 1

Hongkong

Platz 2

USA

Platz 3

Schweiz

Platz 4

Singapur

Platz 5

Schweden

Platz 6

Kanada

Platz 7

Taiwan

Platz 8

Norwegen

Platz 9

Deutschland

Platz 10

Katar

Quelle

IMD-„World Competitiveness Ranking“ 2012.

Die Schweizer Business-School IMD veröffentlich seit 1989 jährlich ihr Wettbewerbsranking. Dazu befragen die Wissenschaftler mehr als 4200 internationale Geschäftsleute. Die Länder werden nach über 300 Kriterien bewertet.

Daher empfehlen Experten privaten Anlegern, die Auswahl der Papiere entweder über aktiv gemanagte Fonds Profis zu überlassen oder aber über passive Indexfonds oder Zertifikate auf Börsenindizes zu setzen. Es gibt für jede der Regionen Südostasien, Lateinamerika, Naher Osten und Afrika und Osteuropa Regionenfonds, die gewichtig auch auf die 15 Länder aus der Studie setzen. "Damit federn Anleger das Risiko, Kapital zu verlieren, etwas ab, weil sie immer in Titel aus verschiedenen Ländern investieren und damit den Diversifikationseffekt nutzen", sagt André Härtel, Analyst beim Fondsresearchhaus Feri Eurorating. Wer dagegen gezielt auf einzelne Länder setzen möchte, hat bei Zertifikaten deutlich mehr Auswahl als bei Fonds.

Kommentare (2)

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03.09.2012, 12:56 Uhr

Wohin mit dem ganzen Geld?

Schenkt es den Armen und nicht der Kirche. Das macht euch sicher glücklicher.

Solange die Menschen nicht wissen, wie das Geld und die Wurst gemacht werden, können sie besser schlafen.

Würde der Staat, wie es ihm eigentlich zustände, sein eigenes Geld aus der Luft schöpfen und dieses Monopol NICHT den Privatbanken überlassen,
müsste er es sich nicht für teures Geld = ZinsesZins borgen und wir bräuchten dann ALLE KEINE Steuern zu bezahlen.

Unser GANZES Leben wird also nicht von der Politik, sondern von den Banken bestimmt. Ein einzigartiges Betrugssystem. Der ESM hat nahezu die gleichen Strukturen wie die FED. Die Versklavung wird damit auf EU Ebene hochgefahren.

fehrmann

03.09.2012, 14:42 Uhr

Ich lebe seit 17 Jahren in Portugal und habe trotz der Staatspleite mein Geld - es ist nicht viel - in Grundstücken erfolgreich angelegt.

Es geht auch einfach, ohne die EU zu verlassen.

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