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08.11.2013

10:46 Uhr

Anlagestrategie

Geld verdienen mit Stars

Je erfolgreicher ein Sportler wird, umso höhere Gehälter kann er verlangen. Ein US-Unternehmen will Fans und Investoren die Chance bieten, daran teilzuhaben. Das Risiko allerdings ist beträchtlich.

Football-Stars wie Vernon Davis verdient jährlich Millionen. Nun können Anleger einen Anteil an seinen Einnahmen haben. Reuters

Football-Stars wie Vernon Davis verdient jährlich Millionen. Nun können Anleger einen Anteil an seinen Einnahmen haben.

San FranciscoWelcher Sportfan träumt nicht davon – Geld verdienen mit dem eigenen Idol. In den USA haben Anleger nun die Möglichkeit Anteile an den zukünftigen Einnahmen von Profisportlern zu erwerben. Das bei der US-Börsenaufsicht SEC registrierte Unternehmen Fantex aus San Francisco hat bereits mit zwei prominenten Spielern der National Football League (NFL) Verträge unterzeichnet: Running Back Arian Foster von den Houstons Texans und Vernon Davis von den San Francisco 49ers.

Viele weitere Athleten – auch aus anderen Sportarten – sowie bekannte Entertainer sollen noch folgen, verspricht Fantex. Auf seiner Webseite preist sich das Unternehmen als die weltweit erste registrierte Handelsplattform seiner Art.

Der erste Athlet, mit dem Fantex handelseinig wurde, war Arian Foster. In einer Mitteilung berichtete die Plattform vergangenen Monat, dass Fantex dem Running Back zehn Millionen Dollar (7,4 Millionen Euro) für einen 20-prozentigen Anteil an seinen künftigen Einnahmen zahle. Dazu gehört auch der 20,7 Millionen Dollar (15,3 Millionen Euro) schwere Fünf-Jahres-Vertrag, den Foster im vergangenen Jahr mit seinem Team unterzeichnete.

Tight End Vernon Davis war der zweite Sportler, der das Angebot von Fantex ebenfalls so verlockend fand, dass er einstieg. Für zehn Prozent seiner zukünftigen Gehälter erhielt er vier Millionen Dollar (knapp drei Millionen Euro). „Fantex bringt Sport und Business auf eine Art zusammen, die als undenkbar galt“, sagte Geschäftsführer Buck French anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

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