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13.08.2013

20:17 Uhr

Atlantas Präsident Lockhart

Fed will offenbar kein schnelles Ende der Bond-Käufe

Der Präsident der Federal Reserve in Atlanta, Dennis Lockhart, beruhigte die US-Finanzmärkte. Zwar sei die Arbeitslosigkeit gesunken, aber das Wachstum bleibe schwach. Ein Rückzug aus den Bond-Käufen sei nicht zwingend.

Der Präsident der Federal Reserve in Atlanta, Dennis Lockhart, sagte, die Entscheidung über die Bond-Käufe sollte in einem vorsichtigen ersten Schritt erfolgen - „egal, ob sie im September, Oktober oder Dezember fallen sollte“. AFP

Der Präsident der Federal Reserve in Atlanta, Dennis Lockhart, sagte, die Entscheidung über die Bond-Käufe sollte in einem vorsichtigen ersten Schritt erfolgen - „egal, ob sie im September, Oktober oder Dezember fallen sollte“.

AtlantaDie Lage der US-Wirtschaft ist nach Darstellung eines führenden Notenbank-Vertreters noch zu unsicher, um einen detaillierten Plan für den Ausstieg aus den gigantischen Anleihekäufen der US-Notenbank festzulegen. Die jüngsten Konjunkturdaten lieferten kein eindeutiges Bild, erklärte der Präsident der Federal Reserve in Atlanta, Dennis Lockhart, am Dienstag.

Zwar sei die Arbeitslosigkeit gesunken, aber das Wachstum bleibe schwach. Lockhart sagte, seiner Ansicht nach sollte die Entscheidung über die Bond-Käufe in einem vorsichtigen ersten Schritt erfolgen - „egal, ob sie im September, Oktober oder Dezember fallen sollte“.

Damit schloss Lockhart nicht aus, dass die Federal Reserve bei ihrem Treffen im kommenden Monat - wie von vielen Börsianern befürchtet - eine Drosselung der Käufe von derzeit 85 Milliarden Dollar pro Monat beschließt. Er signalisierte jedoch, dass die Strategie für den Ausstieg im Laufe der Zeit angepasst werden sollte - und damit nicht der Anfang von einem klar festgelegten Rückzug ist. „Die ersten Anpassungen der Käufe - wann immer sie stattfinden - sollten der Anfang eines Prozesses sein, dessen Schritte später festgelegt werden, wenn weitere Informationen einlaufen und damit die Gewissheit über den Verlauf der Konjunktur zunimmt“, erläuterte Lockhart.

An der Wall Street kamen seine Äußerungen gut an: Die Indizes machten ihre Verluste wett. Börsianer werteten Lockharts Worte als Hinweis, dass ein schnelles Ende der Bond-Käufe offenbar nicht bevorsteht. Anleger fürchten, dass die Wirtschaft und damit die Aktienkurse es noch nicht verkraften können, wenn die Fed ihre Konjunkturstütze zu schnell entfernt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

15.08.2013, 07:05 Uhr



... Wirtschaft und somit "Aktienkurse" es nicht verkraften....

America we love you... diese US Scheinwelt...
EU we love you, diese EU Scheinwelt.

Rezession over:
wir stürzen ab.

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