Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.10.2017

10:29 Uhr

Bank of England

Übergangsregelung soll bis Ende 2017 stehen

Großbritannien will 2019 die EU verlassen, bis Ende 2017 sollte laut Bank of England eine Vereinbarung für eine Übergangsregelung stehen. Die Notenbank will die Lizenzvergaben an EU-Geldhäuser schnell planen können.

Die Finanzmarktaufsicht fordert, dass bis Ende des Jahres eine Übergangsregelung steht. dpa

London

Die Finanzmarktaufsicht fordert, dass bis Ende des Jahres eine Übergangsregelung steht.

LondonBis Weihnachten muss nach Ansicht der britischen Notenbank (BoE) eine wasserdichte Vereinbarung für eine Übergangregelung nach dem Brexit 2019 stehen. Die Uhr ticke, mahnte der für die Finanzmarktaufsicht zuständige Vizechef der Bank of England, Sam Woods, am Mittwochabend. Außerdem sei die Position der Europäischen Union noch immer nicht klar. Es bestehe die Gefahr einer ungeordneten Abwanderung von Personen und Geschäftsaktivitäten zur EU. Großbritannien will 2019 der Union endgültig „Goodbye“ sagen. Das Land soll aus dem Binnenmarkt und der Zollunion austreten und strebt ein Freihandelsabkommen mit der EU an

Die britische Notenbank geht nach früheren Angaben davon aus, dass sich mindestens 130 Geldhäuser aus Europa auf der Insel um eine Lizenz für die Zeit nach dem EU-Austritt bewerben dürften. Woods hat bereits rund 400 Banken aufgefordert, ihre Pläne für den Fall zu skizzieren, dass es zum geplanten Austrittsdatum Ende März 2019 weder ein neues Handelsabkommen mit der EU noch eine Übergangsregelung geben sollte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×