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02.04.2003

09:25 Uhr

15 Prozent als Ziel

Allianz baut Münchener Rück-Beteiligung ab

Die beiden größten deutschen Versicherungskonzerne Allianz und Münchener Rück haben mit dem Abbau ihrer Überkreuzbeteiligungen begonnen. Die Münchener Rück habe ihren Anteil an der Allianz von mehr als 20 auf weniger als 20 Prozent gesenkt, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in München.

HB/dpa MÜNCHEN. Die Allianz schraubte ihren Anteil an dem weltgrößten Rückversicherer nach eigenen Angaben von 22,4 Prozent auf ebenfalls unter 20 Prozent zurück. Beide Konzerne hatten bereits angekündigt, ihre gegenseitige Beteiligung auf jeweils rund 15 Prozent reduzieren zu wollen.

Durch die Entflechtung wollen sich die beiden Konzerne unabhängiger von der gegenseitigen Gewinnentwicklung machen. Im vergangenen Jahr waren beide Unternehmen durch das enge Bündnis belastet worden. Die Börse begrüßte die eingeleitete Entflechtung. Mit einem Plus von zeitweise jeweils mehr als sechs Prozent führten Münchener Rück und Allianz die Gewinnerliste im Deutschen Aktienindex Dax am Mittwochmorgen an. Besonders die Aktie der Münchener Rück war in den vergangenen Tagen massiv unter Druck geraten und hatte binnen weniger Tage rund 30 Prozent an Wert verloren.

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