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14.08.2015

11:06 Uhr

16 Milliarden Dollar Einlagen

Goldman Sachs kauft sich eine Online-Bank

Die Investmentbank Goldman Sachs übernimmt eine Online-Bankensparte von General Electric und erhält dadurch 16 Milliarden Dollar an Kundeneinlagen. Das hat für den Käufer einen entscheidenden Vorteil.

Die US-Investmentbank kauft eine Online-Bankensparte von General Electric. dpa

Goldman Sachs

Die US-Investmentbank kauft eine Online-Bankensparte von General Electric.

New YorkGoldman Sachs kauft eine Online-Bankensparte von General Electric mit Einlagen im Volumen von 16 Milliarden Dollar. Damit erhält die US-Investmentbank eine Quelle für günstige Mittelbeschaffung.

Goldman Sachs teilte am Donnerstag mit, sie werde von der GE Capital Bank Online-Einlagen im Volumen von 8 Milliarden Dollar und 8 Milliarden Dollar an Einlagenzertifikaten übernehmen. Über die finanziellen Details wurde nichts mitgeteilt. Die Transaktion unterliegt noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.

Größte Banken der Welt (nach Bilanzsumme)

Platz 11

Deutsche Bank
Deutschland
1955 Milliarden Euro

Stand: Ende Juni 2015. Quelle: Bloomberg.

Platz 10

Barclays
Großbritannien
1960 Milliarden Euro

Platz 9

Bank of America
USA
1998 Milliarden Euro

Platz 8

BNP Paribas
Frankreich
2078 Milliarden Euro

Platz 7

Mitsubishi UFJ
Japan
2224 Milliarden Euro

Platz 6

JP Morgan Chase
USA
2402 Milliarden Euro

Platz 5

Bank of China
China
2408 Milliarden Euro

Platz 4

HSBC
Großbritannien
2489 Milliarden Euro

Platz 3

Agricultural Bank of China
China
2531Milliarden Euro

Platz 2

China Construction Bank
China
2627 Milliarden Euro

Platz 1

Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)
China
3216 Milliarden Euro

Seit der Umwandlung in eine Bank während der Finanzkrise ist Goldman Sachs abhängiger von der Finanzierung über Einlagen von Kunden. Die Einlagen haben sich seit 2008 mehr als verdreifacht – auf 89 Milliarden Dollar Ende Juni.

„Die Transaktion sorgt für eine größere Diversifizierung der Finanzierung und stärkt das Liquiditätsprofil von GS Bank durch die Bereitstellung eines zusätzlichen Kanals für die Beschaffung von Einlagen”, erklärte Finanzchefin Liz Beshel Robinson in der Mitteilung.

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