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19.01.2005

17:15 Uhr

2004 Zusammenschluss mit Bank-One

Fusionskosten drücken Gewinn von JPMorgan

Im vierten Quartal hat die zweitgrößte US-Bank JPMorgan Chase einen Gewinnrückgang verzeichnet. Besonders die Kosten für die Fusion mit dem US-Rivalen Bank One belasteten dabei das Ergebnis.

HB NEW YORK. Die in New York ansässige Bank wies am Mittwoch vor US-Börsenbeginn einen Nettogewinn von 1,7 Mrd. Dollar oder 46 Cent je Aktie aus nach 1,86 Mrd. Dollar oder 89 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisse der in Chicago ansässigen Bank One, die JPMorgan Chase vergangenes Jahr gekauft hatte, sind in den Quartalszahlen des Vorjahres noch nicht eingegangen. Vor Belastungen in Höhe von 650 Mill. Dollar im Zusammenhang mit der Fusion ergab sich im vierten Quartal ein Gewinn von 2,3 Mrd. Dollar oder 64 Cent je Aktie. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit 68 Cent Gewinn je Aktie gerechnet, wobei die Experten in ihrer Schätzung Einmalkosten in der Regel nicht berücksichtigen.

Im Investmentbanking sei der operative Gewinn um 18 % auf 660 Mill. Dollar gesunken, teilte die Bank mit. Der Gewinn im Privatkundengeschäft dagegen fiel mit 775 Mill. Dollar mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr.

JPMorgan-Chase-Chef William Harrison bezeichnete die Entwicklung des operativen Gewinns im vierten Quartal zwar als Verbesserung zum dritten Quartal, sprach aber von einer insgesamt gemischten Entwicklung. JPMorgan Chase geht weiterhin davon aus, die angepeilten drei Mrd. Dollar Kosteneinsparungen pro Jahr im Zusammenhang mit der Fusion zu erreichen.

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