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30.01.2015

13:29 Uhr

Aareal-Holding verkauft Aktienanteil

Großaktionär steigt bei Aareal Bank aus

Die Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft verkauft ihren 29-Prozent-Anteil an der Immobilienbank Aareal. Die Holding, ein Pool diverser Versicherer, sammelten mit dem Geschäft circa 500 Millionen Euro ein.

Die Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft, ein Bündnis von Versicherern, ist als Großaktionär der Immobilienbank Aareal ausgestiegen. PR

Aareal Bank verliert Großaktionär

Die Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft, ein Bündnis von Versicherern, ist als Großaktionär der Immobilienbank Aareal ausgestiegen.

FrankfurtDie Immobilienbank Aareal hat ihren langjährigen Ankeraktionär verloren. Die Aareal Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, in der eine Reihe von Versicherern ihre Kräfte gebündelt hatten, verkaufte ihren 29-Prozent-Anteil komplett.

Die Aktien wurden über Nacht auf den Markt geworfen und bei neuen Investoren zu je 31,50 Euro platziert, wie die Deutsche Bank, die die Transaktion federführend begleitet hatte, am Freitag mitteilte. Damit ist das Paket mehr als 500 Millionen Euro schwer. Wer als neuer Aktionär eingestiegen ist, ist noch nicht bekannt.

Die Aareal Bank wollte sich zu der Transaktion nicht äußern. Die im Nebenwerteindex MDax gelistete Aktie startete zunächst mit deutlichen Verlusten, drehte dann aber ins Plus und lag zuletzt leicht im Plus bei 33,10 Euro. Der höhere Streubesitz sei klar positiv, schrieb DZ-Bank-Analyst Christian Koch in einer Kurzstudie.

Der Ausstieg der Holding war seit längerem erwartet worden. In ihr waren etwa die Bayrische Beamten-Lebensversicherung, der Versicherer Swiss Life und die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder mit größeren Anteilen vertreten.

Immobilienbank: Aareal schüttelt den Staat ab

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Die Immobilienbank Aareal hat die verbliebenen Hilfen über 300 Millionen Euro zurückgezahlt, letzte Zinsen fließen im kommenden Jahr. In Kürze will das Unternehmen einen Hybridbond platzieren.

Für die Assekuranz sind wegen der strengeren Regulierung allerdings die Kapitalanforderungen etwa für Aktieninvestments gestiegen. Außerdem lief mit der Rückzahlung der letzten Staatshilfen durch die Aareal Bank an den Bankenrettungsfonds SoFFin im vergangenen Herbst eine entsprechende Sperrminoritätsvereinbarung ab, die 2009 geschlossen worden war.

Von

rtr

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