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22.01.2008

14:06 Uhr

Abschreibungen

Starker Gewinneinbruch bei der Bank of America

Die zu den führenden US-Finanzkonzernen zählende Bank of America hat nach Milliarden-Abschreibungen im Schlussquartal 2007 einen drastischen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis war deutlich schlechter als von Analysten erwartet.

HB NEW YORK. Unter dem Strich verdiente die Bank lediglich 268 Mill. Dollar nach 5,3 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Allein wegen der Kreditkrise musste die Bank 5,3 Mrd. Dollar (3,7 Mrd Euro) abschreiben. Pro Aktie entsprach das einem Nettogewinn von 0,05 Dollar. Im Vorjahr hatte das Papier noch 1,16 Dollar verdient.

Selbst bei Berücksichtigung der Kreditkrise sei das Abschneiden der Bank unerfreulich, räumte Konzernchef Kenneth Lewis am Dienstag in New York ein. Für 2008 sei er vorsichtig optimistisch, obwohl das Wirtschaftswachstum in der ersten Jahreshälfte schwach bleiben werde.

Die Bank verfehlte mit ihren Ergebnissen die Erwartungen der Analysten. Sie hatten mit einem Gewinn von 0,18 Dollar je Aktie gerechnet. Die Aktie fiel im vorbörslichen Handel um mehr als fünf Prozent auf gut 34 Dollar.

Im Gesamtjahr 2007 sank der Gewinn um knapp 30 Prozent auf rund 15 Mrd. Dollar. Die Bank of America ist stärker als andere US-Großbanken auf den Heimatmarkt ausgerichtet.

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