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29.05.2014

09:25 Uhr

Abwerbung von Mitarbeitern

Deutsche Bank verklagt Investmentberater

Die Deutsche Bank geht gegen einen Investmentberater und mehrere ehemalige Mitarbeiter vor. Sie sollen Banker abgeworben und zu einem Wechsel überredet haben. Zwei Manager haben bereits Gegenklage eingereicht.

Das Logo der Deutschen Bank an der Firmenzentrale in Frankfurt am Main: Das Bankhaus verklagt einen Konkurrenten. dpa

Das Logo der Deutschen Bank an der Firmenzentrale in Frankfurt am Main: Das Bankhaus verklagt einen Konkurrenten.

FrankfurtDie Deutsche Bank hat die Investmentfirma HPM und einige ihrer früheren Mitarbeiter aus dem Vermögensverwaltung verklagt. Ziel sei es, einen Wechsel zu dem Wettbewerber zu verhindern. Deutschlands größtes Geldhaus wirft HPM aus New York vor, Mitarbeiter aus ihrer Sparte überredet zu haben, „en masse“ zu gehen und „die wertvollsten Schlüsselkunden der Deutschen Bank mit sich zu bringen“, wie aus Unterlagen hervorgeht, die in dieser Woche bei einem New Yorker Gericht eingereicht wurden.

Laut der Bank wurden ein Abwerbeverbot und ein vorangegangener Vergleich zu den HPM-Anstellungspraktiken mit Blick auf Mitarbeiter der Deutschen Bank aus dem Jahr 2012 verletzt.

Zwei Bankmanager reichten unterdessen Gegenklagen ein, in denen sie behaupten, sie seien aus dem Unternehmen gedrängt worden – nachdem sie von der Bank unter Druck gesetzt worden seien, Produkte zu verkaufen, die nicht im Interesse ihrer Kunden gewesen seien.

Bei den beiden Männern handelt es sich um Benjamin Pace und Lawrence Weissman. Beide hatten am 16. Mai gekündigt. Pace war der Investmentchef für die Region Amerika in der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank. Eine Sprecherin von HPM wollte keinen Kommentar abgeben.

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