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03.02.2005

11:27 Uhr

Ackermann verteidigt Aktienrückkäufe

Deutsche Bank lehnt inländische Konsolidierung ab

Die Deutsche Bank strebt nach den Worten von Vorstandssprecher Josef Ackermann keine Akquisition im Inland an.

HB FRANKFURT. „Die Investoren und Finanzmärkte wollen organisches Wachstum sehen und dass wir unsere Ziele erreichen“, sagte Ackermann am Donnerstag in Frankfurt. Erst in einem zweiten Schritt könne über Fusionen oder Übernahmen nachgedacht werden. Zusammenschlüsse würden derzeit das Rating der Deutschen Bank gefährden und wohl auch den Börsenwert verringern, ergänzte der Bankchef.

Im renditeschwachen deutschen Bankensektor wird seit Jahren über weitere Zusammenschlüsse spekuliert.

Ackermann hat die Rückkäufe eigener Aktien durch die Bank gegen Kritik verteidigt. Für ihn sei wichtig, dass die Börsenbewertung "als Produkt aus Aktienzahl und Kurs" insgesamt steige, sagte er. Daher werte er es als unproblematisch, dass die Zahl der Aktien durch die Rückkäufe gesunken sei, so Ackermann.

Die Deutsche Bank wird ungeachtet deutlicher Mittelabflüsse in Großbritannien an ihrem Geschäftsbereich Asset Management festhalten. Trotz der Probleme sei die Bank in diesem Bereich gut aufgestellt, sagte Ackermann. Die Deutsche Bank verdiene in der Vermögensverwaltung zum Beispiel mehr als so manche Bank in der Schweiz und den USA. Er verwies zudem darauf, dass die Deutsche Bank im ersten Quartal Mittelzuflüsse im Asset Management von 20 Mrd. Euro erwarte.

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