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10.03.2004

12:24 Uhr

Aktie notiert leicht im Minus

AMB Generali baut weiter Stellen ab

Deutschlands drittgrößter Erstversicherer AMB Generali hat unter anderem dank des guten Geschäfts seiner Lebens- und Krankenversicherer sowie eines Kostensenkungsprogramms und Umstrukturierunsgmaßnahmen 2003 wieder schwarze Zahlen geschrieben. In den kommenden Jahren will das Unternehmen wieder Überschüsse im dreistelligen Millionenbereich einfahren.

HB BERGISCH GLADBACH. 2004 rechne die AMB Generali Gruppe mit einem Ergebnis nach Steuern von mindestens 200 Mill. €, sagte Konzernchef Walter Thießen am Mittwoch in Bergisch Gladbach. Für 2005 gebe das Unternehmen 250 Mill. € als Ziel aus, fügte Finanzvorstand Dietmar Meister hinzu. Voraussetzung sei, dass keine außergewöhnlichen Schadenereignisse und negative Kapitalmarktentwicklungen einträten. Wann allerdings wieder ein Ergebnis von 300 Mill. € wie in den Jahren vor der Aktienkrise erzielt werde, könne derzeit noch nicht prognostiziert werden.

Die Aktie des im MDax gelisteten Versicherers notierte am Mittwoch 2,11 % im Minus bei 62,60 €.

2004 solle der Gewinn im operativen Geschäft vor allem durch konsequente strukturelle Sanierungsmaßnahmen - etwa in dem Bereichen Kraftfahrtversicherung - und fortgesetzte Kostendisziplin erreicht werden, sagte Thießen. Bereits 2003 hatte der Konzern von solchen Maßnahmen profitiert. So wies AMB Generali nach Steuern und vor Sondereffekten ein Ergebnis von 48 Mill. € aus. Abzüglich eines belastenden Sondereffekts, der sich aus der Neuregelung zur Besteuerung von Lebens- und Krankenversicherern ergeben habe, sei ein Konzerngewinn von sieben Mill. € zustande gekommen, hieß es. Im Vorjahr hatte AMB Generali wegen hoher Abschreibungen auf Aktien und Beteiligungen noch ein Minus von 235 Mill. € verbucht.

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