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27.02.2004

15:35 Uhr

Allianz: Kein Kommentar

Deutsche Bank zieht in USA Vergleich

Der jahrelange Streit um das Hochhaus der Deutschen Bank am New Yorker Ground Zero ist Medienberichten zufolge beigelegt. Die Bank habe sich mit Versicherern, dem Bundesstaat New York und Behördenvertretern geeinigt.

HB NEW YORK. Demnach hätten sich die Versicherungskonzerne Allianz und Axa bereit erklärt, der Deutschen Bank 140 Mill. Dollar (113 Mio Euro) Schadenersatz zu zahlen, berichtete die „New York Times“ (Freitagausgabe). Eine entsprechende Vereinbarung sei am Vortag unterzeichnet worden.

Der 40 Stockwerke hohe Wolkenkratzer in unmittelbarer Nähe des World Trade Center war bei dem Terrorangriff vom 11. September 2001 schwer beschädigt worden und soll nun doch abgerissen werden. Der Vergleich sehe vor, dass die Lower Manhattan Development Corporation den Komplex der Deutschen Bank für 90 Millionen Dollar abkaufe und einen Vertrag zum Abriss des Gebäudes im Volumen von 45 Millionen Dollar übernehme. Die Versicherungen müssten für Abrisskosten, die über 45 Millionen Dollar hinaus gehen, einstehen.

Auch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag) war von einem Vergleich die Rede. Ein Allianz-Sprecher wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen. „Das kann ich nicht kommentieren.“ In Unternehmenskreisen wurde jedoch bestätigt, dass der ehemalige US- Senator George E. Mitchell für den Nachmittag (Ortszeit) eine Pressekonferenz angesetzt habe, bei der auch Vertreter der Allianz anwesend sein sollten. Der Senator hatte als Vermittler in dem Konflikt zwischen der Bank und den Versicherern agiert.

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