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09.03.2004

21:30 Uhr

Angeblich weitere Beteiligungsverkäufe

Spekulationen um Allianz-Umbau

Nach Medien-Informationen aus Konzernkreisen soll die Allianz mehr Beteiligungen verkaufen als bisher geplant. Der Finanzkonzern wollte den Bericht hinsichtlich des angeblichen Konzernumbaus jedoch weder dementieren noch bestätigen.

HB MÜNCHEN. „Das Verkaufsprogramm wird erweitert“, zitierte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer Mittwoch-Ausgabe Konzernkreise. Ein Firmensprecher sprach am Dienstagabend von nicht nachvollziehbaren Spekulationen.

Die FAZ berichtete, neben der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) gelte nun auch die US-Tochter Fireman's Fund als Verkaufskandidat, und für die Industrieversicherung Allianz Global Risks (AGR) sei ein Verkauf ebenfalls eine Option.

Der Allianz-Sprecher sagte dazu, die bereits mehrfach kommunizierte Konzernstrategie sehe eine fortlaufende Überprüfung des Portfolios vor. Er fügte hinzu: „Aktuelle Spekulationen können wir nicht nachvollziehen.“

Allianz-Chef Michael Diekmann hatte im vergangenen Jahr angekündigt, beim größten deutschen Versicherer stehe ein Prämienvolumen von zehn Mrd. € zur Überprüfung an. Die mit der Dresdner Bank übernommene Investmentbank DrKW soll nach früheren Angaben noch zwei Jahre von der Konzernmutter finanziert werden. Danach müsste weiterer Kapitalbedarf von außen gedeckt werden, hatte die Allianz erklärt.

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