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31.12.2012

20:59 Uhr

Angeschlagener Konzern

Frankreich und Belgien gewähren Hilfspaket für Dexia

Der französisch-belgische Finanzkonzern Dexia erhält Milliarden-Hilfen aus Frankreich und Belgien. Das Kerngeschäft der angeschlagenen Großbank wird jetzt abgewickelt.

Das Logo der Dexia-Bank. AFP

Das Logo der Dexia-Bank.

ParisFrankreich und Belgien haben der angeschlagenen französisch-belgischen Großbank Dexia Milliardenhilfen gewährt. Eine Vereinbarung über eine Kapitalspritze in Höhe von 5,5 Milliarden Euro sei unterzeichnet worden, teilten beide Regierungen am Montag mit.

Angeschlagener Konzern: EU billigt Milliarden-Hilfen für Dexia

Angeschlagener Konzern

EU billigt Milliarden-Hilfen für Dexia

Der Finanzkonzern erhält Milliarden-Hilfen aus Frankreich und Belgien.

Die EU-Kommission hatte Paris und Brüssel Ende September erlaubt, die Bank bis zum 31. Januar mit einer Garantie in Höhe von 55 Milliarden Euro zu stützen. Im November verständigten sich Frankreich und Belgien angesichts eines Milliardenverlustes im dritten Quartal auf eine neue Kapitalspritze. Schon früher war die Bank subventioniert worden.

Die Dexia-Bank stand im vergangenen Jahr infolge der Euro-Schuldenkrise kurz vor dem Zusammenbruch. Ein Rettungsplan sieht vor, dass das Kerngeschäft der Dexia abgewickelt wird, der belgische Zweig Belfius und der französische Zweig Dexia Municipal Agency aber zuvor abgespalten werden. Er beinhaltet zudem die Finanzspritze in Höhe von 5,5 Milliarden Euro und Garantien in Milliardenhöhe.

Von

afp

Kommentare (4)

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Euroklopapier

01.01.2013, 11:06 Uhr

Ist einfach nur lustig. Frankreich benötigt selbst ein Hilfspaket!!!! Hahahaha! Wenn wollen die retten? Sie sollten diesen Finanzkonzern sprengen und die wertbeständigen Sachen im Finanzministerium einbuchen. Wertbeständiges wird nicht viel da sein. Aber ein paar Unzen Edelmetalle, Immobilien und Grundstücke wird es schon geben.

Euroklopapier

01.01.2013, 11:14 Uhr

Wir werden im Euroraum noch viele Bankabwicklungen sehen. Momentan wir exzessive Konkursverschleppung auf Kosten des Steuerzahlers betrieben. Aber nur durch Draghis Gelddruckorgie wird sich dieses nicht vermeiden lassen. Und wenn ja wird es sehr schmerzhaft. Zuerst werden wir in eine Deflation und dann in eine geschmackige Inflation geführt. Da bleibt den kleinen Staatsbürger nichts mehr übrig und dieser muss auf die Straße gehen. So wird es in Griechenland, Spanien und Italien schon gemacht. Wer sein Haus, Arbeit und seine Sparguthaben verloren hat wird sich dass nicht lange bieten lassen.

Ofelas

01.01.2013, 12:37 Uhr

Frankreich hat die Aussenstaende ihrer Banken in Griechenland "europaisiert", soll heissen Deutschland (und andere) haben dann zusaetzlich einbezahlt.

Frankreichs Banken haben noch 700 Mrd Aussenstaende in den Krisenlaendern, dazu kommt noch diese Dexia die in verschiedenen Zeitungen mit bis zu 1 Billion taxiert wird.

Mal sehen ob wir wieder fuer Frankreich einzahlen werden, unseren Politkern ist diese Dummheit durchaus zuzurechenen "Versaille ohne Krieg", ganz offen ausgesagt!

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