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23.12.2014

02:02 Uhr

Ardo Hansson

EZB-Ratsmitglied kritisiert Kauf von Staatsanleihen

EZB-Präsident Mario Draghi will breit angelegte Staatsanleihenkäufe ermöglichen, um die Konjunktur anzuschieben. Ardo Hansson, Notenbankchef von Estland und EZB-Ratsmitglied, spricht sich laut Medien dagegen aus.

EZB-Präsident Mario Draghi plant breit angelegte Staatsanleihenkäufe durch die Institution, um die schleppende Konjunktur anzuschieben. AFP

EZB-Präsident Mario Draghi plant breit angelegte Staatsanleihenkäufe durch die Institution, um die schleppende Konjunktur anzuschieben.

BerliinDer Notenbankchef von Estland, Ardo Hansson, spricht sich einem Medienbericht zufolge gegen den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen der Euro-Zone durch die EZB aus. Hansson ist Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank ist.

„Die Regierungen könnten dann mehr Geld leihen als zuvor, weil die Zinskosten niedriger sind“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Da müsse man die Frage stellen, ob die EZB eine verbotene Staatsfinanzierung betreibe.

EZB-Präsident Mario Draghi hatte zuletzt die Tür für breit angelegte Staatsanleihenkäufe weit geöffnet, um die schleppende Konjunktur und die vergleichsweise niedrige Teuerung anzuschieben. Die EZB entscheidet am 22. Januar über ihren weiteren Kurs.

Hansson sieht die geplante Maßnahmen ähnlich kritisch wie Bundesbankpräsident Jens Weidmann, EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger und der Luxemburger EZB-Direktor Yves Mersch. „Wir wissen alle, dass es in der Euro-Zone politische Parteien gibt, die versprechen, ihre Staatsverbindlichkeiten umzuschulden, wenn sie an der Macht sind“, sagte Hansson.

Die EZB wisse somit um das Risiko, Geld mit diesen Wertpapieren zu verlieren. Der Notenbankchef warnte auch vor schnellen Entscheidungen der EZB. „Die geopolitische Lage und der Absturz des Ölpreises haben viel Unruhe ausgelöst. Das macht es schwieriger, die Lage auf mittlere Sicht zu interpretieren.“

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.12.2014, 17:00 Uhr

EZB-Präsident Mario Draghi will breit angelegte Staatsanleihenkäufe ermöglichen, um die Konjunktur anzuschieben.
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An kleine Kinder muss man es öfters erklären...

aber irgendwann verstehen es dann die kinder.

BEI DER " EU "...

kann man es so oft erklären wie man es will...

die " EU " wird und will es nicht verstehen.

Also nochmal " EU " :

An einem Alkoholiker gibt ein Arzt einen Alkoholentzug und

nicht noch mehr Alkohol zum konsumieren.

Und " EU " ...

mit dem derzeitigen EU-GELD ÜBERSCHWEMMUNG tut die EU...

unseren EURO nur Schaden an !!!

ARBEITSLOSIGKEIT IN DER EU...

SCHAFFT MAN NICHT AB DURCH WEITEREN UNLOGISCHE VERSCHULDUNG !

Die 500 Millionen Europäer benötigen :

- EINEN WAHREN PERSONAL WECHSEL IN DER EU IN BRÜSSEL !

- DIREKTE DEMOKRATIE ALLES DIESER " EU " BETREFFENDES !

- INVESTITIONEN IN NEUE INDUSTRIEN IM EUROPÄISCHEN KONTINENT !

Diese werden nur dann erreicht wenn ZUERST DIE JEWEILIGEN STAATEN die Investitionen betätigen...um es DANACH PRIVATISIEREN.

Wenn innerhalb der EU kein Politiker sein Handwerk versteht ...

dann KOPIERT DOCH ETWA DIE DEUTSCHE VERMÖGENSWIRKSAMES SPAREN DEUTSCHLANDS aus DEN 80er JAHREN...wo VEBA verkauft wurde.

Und wenn man nicht verstehen will dass man in Europa...

SICH GRAVIEREND VON IMPORTE AUS CHINA ENTFERNEN MUSS...

UM DAFÜR EBENSO lieber selber zu produzieren als zur gleicher

Zeit MEHR AN ARBEITSLOSENGELDER UND DESSEN FOLGEN auszugeben

als dass man spart durch Importe aus China...

dann brauchen die 500 Millionen Europäer einen solchen ÜBERTEUERTEN EU-PARLAMENT NICHT MEHR !

Die Glaubwürdigkeit der EU-Politik ist nirgendswo bei den 500 Millionen Europäer akzeptiert...

geschweige angesehen.

keinen einzigen Politiker aus der " EU in BRÜSSEL " ist nach so viele EU Jahren zum vorzeige Politiker geworden wo man Stolz als Europäer sein könnte.

Aber die EZB gibt an Zocker noch mehr Gelder zum Zocken aus ?

Wann kommt Real Politik ?

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