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17.07.2013

12:02 Uhr

Asset Management

Deutsche Bank in den Top-Ten der größten Vermögensverwalter

Bank of America und Morgan Stanley managen jeweils mehr als 1,8 Billionen Dollar. Sie sind damit die größten Vermögensverwalter der Welt. Dabei hatte die Bank of America einen Teil des Geschäfts verkauft.

Filiale der Bank of America in New York. Das Institut war Ende 2012 einer Studie zufolge der größte Vermögensverwalter der Welt. dpa

Filiale der Bank of America in New York. Das Institut war Ende 2012 einer Studie zufolge der größte Vermögensverwalter der Welt.

DüsseldorfUS-Banken verteidigen ihre ersten Plätze in einem weltweiten Ranking der Vermögensverwalter. Die Deutsche Bank liegt hingegen abgeschlagen auf Rang Acht. Nach der Rangliste von PAM Insight verwalteten die Bank of America und Morgan Stanley Ende 2012 mehr Vermögen als die UBS. Beide managen ein Volumen von jeweils rund 1,8 Billionen Dollar. Die größte Schweizer Bank belegt den dritten Platz mit 1,75 Billionen Dollar. Auch Wells Fargo und die Credit Suisse schafften es unter die besten Fünf.

Doch die Bank of America hatte im vergangenen Jahr ihr Vermögensverwaltungsgeschäft außerhalb der USA an die Julius Bär Group verkauft, dem drittgrößte Vermögensverwalter der Schweiz. Das Haus rangiert weltweit auf Platz 18. Zudem vereinbarte die Credit Suisse im März den Erwerb der Vermögensverwaltungsbereiche von Morgan Stanley in Großbritannien, Italien und Dubai, die auf ein verwaltetes Kapital von etwa 13 Milliarden Dollar kommen.

Größte Vermögensverwalter 2012

Platz 1

Bank of America (USA)

1800 Milliarden Dollar

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking

Platz 1

Morgan Stanley (USA)

1800 Milliarden Dollar

Platz 3

UBS (Schweiz)

1747 Milliarden Dollar

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1200 Milliarden Dollar

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

862 Milliarden Dollar

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

647 Milliarden Dollar

Platz 7

HSBC (Großbritannien)

398 Milliarden Dollar

Platz 8

Deutsche Bank (Deutschland)

387 Milliarden Dollar

Platz 9

Raymond James Financial (USA)

398 Milliarden Dollar

Platz 10

BNP Paribas (Frankreich)

349 Milliarden Dollar

“Zwar sind die beiden amerikanischen Gesellschaften die gemeinsamen Spitzenreiter im Ranking in diesem Jahr, jedoch haben sowohl Bank of America als auch Morgan Stanley an den Märkten außerhalb der USA das Handtuch geworfen”, sagt James Anderson, Gründer und Vorstandsvorsitzender von PAM Insight in Genf. “UBS und Credit Suisse haben seit jeher einen höheren Anteil von Erträgen aus der Vermögensverwaltung und Kunden aus den rasch wachsenden Schwellenländern.”

PAM Insight erstellt die Rankings auf der Basis von Finanzberichten und klärt die Zahlen mit den Gesellschaften ab, wie aus der Erklärung hervorgeht. In einer anderen Rangordnung, die von Scorpio Partnership am 10. Juli veröffentlicht wurde, hat UBS im vergangenen Jahr Bank of America als weltgrößten Vermögensverwalter abgelöst.

Kommentare (3)

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Korrekturleser

17.07.2013, 13:22 Uhr

BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt mit einem verwalteten Vermögen von 3,7 Billionen Dollar 2012 laut Wikipedia. Anscheinend gilt das hier dargestellte Ranking nur für Banken, dass das nicht dabeisteht finde ich extrem schwach.

www_wissensmanufaktur_net

17.07.2013, 13:37 Uhr

Was viele nicht wissen und nicht wissen sollen, dank Brot und Spiel ( TV, Zeitungen, etc. ):

Die "Deutsche Bank" ist nicht deutsch!!!

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young,

sind alle 30 DAX-Unternehmen mehrheitlich in ausländischer Hand!!

Wie die Unternehmensberater nachrechneten, waren im letzten Jahr 55% aller DAX-Aktien im Besitz ausländischer "Investoren"!!!

Wieso erfahren wir davon nichts in den Medien?

Gehören die "deutschen" Medien vielleicht auch ausländischen "Investoren"?

MW65719

18.07.2013, 10:41 Uhr

@www_wissensmanufaktur_net:
Schreiben Sie Ihre für das Artikelthema völlig irrelevanten Kommentare nur, um Werbung für Ihre wahrscheinlich völlig nutzlose Website z machen (nein, ich werde sie nicht besuchen und Sie für Ihren Kommentarspam auch noch belohnen)?
Abe um trotzdem auf Ihre Aussage einzugehen: Ja, die meisten börsennotierten Unternehmen in Deutschland sind nur zu einem eher kleinen Anteil im Besitz inländischer Aktionäre.
Das liegt aber nur daran, dass man "den Deutschen" jahrzehntelang eingebläut hat, dass Aktienbesitz etwas schlechtes ist (angeblich zu riskant, "Aktienbesitzer sind verabscheuungswürdige Spekulanten", Aktien sind nur was für Reiche, ...) und diese ihr Geld lieber in Sparbücher, Lebensversicherungen und (deutsche) Staatsanleihen stecken. Oder in Gold, das ja wieder modern geworden ist.

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