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19.12.2013

13:29 Uhr

Auflagen in Unternehmen

RBS verbietet Chats

Nun reiht sich die Royal Bank of Scottland ein, in die Liste der Kreditinstitute, die Mitarbeitern Chatrooms verbieten. So wollen die Banken verhindern, dass Händler bei Transaktionen heimlich Absprachen treffen.

Will die Banker nun auch besser abschirmen, damit sie nicht in Chatrooms auf unredliche Gedanken kommen und Absprachen treffen: Die Royal Bank of Scottland. Reuters

Will die Banker nun auch besser abschirmen, damit sie nicht in Chatrooms auf unredliche Gedanken kommen und Absprachen treffen: Die Royal Bank of Scottland.

LondonAuch die britische Großbank RBS verbietet nach mehreren Manipulationsskandalen ihren Händlern die Nutzung von Chatrooms. Wie die Royal Bank of Scotland am Donnerstag mitteilte, sei die Kapitalmarktsparte von der Regelung betroffen. Verboten wird so der Chatroom-Kontakt mit Händlern anderer Banken, bei Brokern und Wertpapierhäusern, sofern nicht bestimmte Kriterien erfüllt werden. Auch private Chatrooms in Internet-Netzwerken werden untersagt.

Insidern zufolge hatte zuletzt schon die Deutsche Bank ihr Verbot für diese Gesprächszirkel vom Devisen- und Anleihehandel auf andere Sparten ausgeweitet. Zudem hat mit JP Morgan auch die größte US-Bank laut mit der Situation vertrauten Personen ähnliche Vorgaben gemacht. Damit sollen neue Handelsskandale verhindert werden, die den Banken hohe Strafen eingebracht hat. Oft gab es im Vorfeld von Manipulationen Absprachen über Chatrooms. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters haben auch die US-Großbank Citigroup, die britische Barclays und die Schweizer UBS Internet-Chats verboten.

Von

dpa

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