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23.06.2014

14:53 Uhr

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Verdi will Warnstreiks im Bankgewerbe ausweiten

Die Warnstreiks im deutschen Bankgewerbe mit bisher bereits tausenden Teilnehmern sollen vor der dritten Verhandlungsrunde noch ausgeweitet werden. Verdi erklärte das bisherige Angebot für nicht verhandlungsfähig.

Die Gewerkschaft Verdi will die Warnstreiks im deutschen Bankensektor vor der dritten Verhandlungsrunde weiter ausweiten. dpa

Die Gewerkschaft Verdi will die Warnstreiks im deutschen Bankensektor vor der dritten Verhandlungsrunde weiter ausweiten.

DüsseldorfVor der dritten Verhandlungsrunde für die rund 210 000 Beschäftigten des deutschen Bankgewerbes will die Gewerkschaft Verdi in dieser Woche die Warnstreiks ausweiten. Bis zum kommenden Freitag seien bundesweit zahlreiche Mitarbeiter zu Aktionen aufgerufen, berichtete Verdi am Montag in Berlin. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich nach Gewerkschaftsangaben mehrere tausend Bankmitarbeiter an Warnstreiks beteiligt. Die Verhandlungen sollen am 30. Juni in Wiesbaden in der dritten Runde fortgesetzt werden.

Verdi verlangt einen Sockelbetrag von monatlich 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Geld. Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, an ihrer Forderung nach einer regelmäßigen Samstagsarbeit für Bankbeschäftigte festzuhalten und ein Gehaltsangebot nur in einem Gesamtpaket mit der Samstagsarbeit vorlegen zu wollen. Verdi-Verhandlungsführer Uwe Spitzbarth forderte die Arbeitgeber auf, in der dritten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Von

dpa

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