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13.04.2006

10:46 Uhr

Aufstockung des Anteils

Sparda-Banken sichern sich bei DZ-Bank mehr Einfluss

Die zwölf Sparda-Banken wollen ihr Gewicht im genossenschaftlichen Finanzverbund erhöhen und stocken ihren Anteil am Zentralinstitut DZ Bank auf. Auch sonst gliedern sie sich stärker in den Verbund ein.

sia FRANKFURT. Im Zuge der DZ-Kapitalerhöhung baut die Gruppe ihre Beteiligung am Grundkapital von knapp 5,3 Mill. auf 98,3 Mill. Euro aus. Damit wächst ihr relativer Anteil von 0,09 auf 1,09 Prozent. Erst seit 2004 ist die DZ Bank Zentralinstitut für die Sparda-Banken, die davor ihre eigene Zentralbank in der DZ-Tochter Deutsche Verkehrsbank hatten.

Die zwölf Sparda-Banken, die auf Gehaltskonten für Privatkunden spezialisiert sind, stellen etwa 8 Prozent der Bilanzsumme und knapp 17 Prozent der Mitglieder der genossenschaftlichen Primärinstitute. Dieser Bedeutung wurde die bisherige Beteiligung bei der DZ Bank, auf deren Produkte und Dienstleistungen die Banken angewiesen sind, nicht gerecht. Das größere Gewicht soll auch gegenüber den Volks- und Raiffeisenbanken helfen, von denen viele die Sparda-Banken als Wettbewerber betrachten.

Peter Scharpf, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken, sagte gegenüber der „Börsen-Zeitung“ (Donnerstagausgabe) zudem, dass die Sparda-Banken derzeit prüften, ob sie die Wertpapierabteilung, die 2002 auf die Deutsche-Bank-Tochter European Transaction Bank ausgelagert wurde, künftig auf die Deutsche Wertpapierservice Bank übertragen. An dieser sind die beiden genossenschaftlichen Zentralinstitute DZ und WGZ Bank mit 50 Prozent beteiligt. Die restlichen Anteile hält das Sparkassen-Lager.

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