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06.04.2006

12:53 Uhr

Ausbau der Zusammenarbeit

R+V gewinnt Vertriebspartner

VonCaspar Dohmen

Die zum genossenschaftlichen Finanzverbund gehörende R+V Versicherung hat weiße Flecken auf ihrer Vertriebslandkarte gefüllt.

WIESBADEN. In Baden entschieden 26 der 51 genossenschaftlichen Institute, künftig auch Lebensversicherungen der R+V zu verkaufen. Weitere zehn bis 15 Banken könnten bald folgen, sagte gestern der R+V-Vorstand Hans-Christian Marschler vor Journalisten in Wiesbaden.

Traditionell kooperierten in dieser Region die meisten Volks- und Raiffeisenbanken im Lebensversicherungsgeschäft mit der Karlsruher Versicherung, die die Münchener Rück jedoch an den Stuttgarter W&W-Konzern verkauft hatte. Mit den Vertriebserfolgen der R+V sind die Bemühungen der Karlsruher gescheitert, den bestehenden Vertrieb über die Genossenschaftsbanken komplett zu erhalten.

Punkten konnten die Wiesbadener in den vergangenen drei Jahren auch in Bayern, wo die Genossenschaftsbanken traditionell mit der Allianz zusammenarbeiten. Dort stieg der Anteil des R+V-Geschäfts – gemessen an der Bilanzsumme der Genossenschaftsbanken – von 40 auf 44 Prozent. Bundesweit arbeiten mittlerweile gut 1 000 der rund 1 250 Genossenschaftsbanken mit der R+V zusammen. Diese Institute verkaufen jetzt zu 80 bis 90 Prozent Policen der R+V. In kaum einem anderen Bereich ist die Zusammenarbeit zwischen Versicherer und Banken derart eng wie bei den Genossenschaften. Gut im Rennen sind auch Sparkassen mit ihren öffentlichen Versicherern, auf Aufholjagd ist die Allianz mit ihrer Tochter, der Dresdner Bank.

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