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01.09.2016

15:41 Uhr

Ausblick für die DZ Bank

Zuversichtlicher Chef

Trotz der Kosten für den Zusammenschluss der beiden genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ Bank und WGZ Bank will das fusionierte Geldhaus 2016 ein Milliardenergebnis abliefern, verspricht Wolfgang Kirsch.

„Ich gehe davon aus, dass wir für das Gesamtjahr ein Ergebnis erwarten dürfen, das gut oberhalb von zwei Milliarden liegen wird.“ Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Wolfgang Kirsch (r.), Chef der DZ Bank, im Gespräch mit Handelsblatt-Ressortleiter Daniel Schäfer

„Ich gehe davon aus, dass wir für das Gesamtjahr ein Ergebnis erwarten dürfen, das gut oberhalb von zwei Milliarden liegen wird.“

FrankfurtDie DZ Bank strebt nach der Fusion mit der WGZ Bank für 2016 einen Milliardengewinn an. Der Zusammenschluss werde zwar in der Bilanz einige Spuren hinterlassen, sagte Vorstandschef Wolfgang Kirsch am Donnerstag bei der Handelsblatt-Tagung „Banken im Umbruch“ in Frankfurt. Nach einem guten ersten Halbjahr sei er jedoch zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass wir für das Gesamtjahr ein Ergebnis erwarten dürfen, das gut oberhalb von zwei Milliarden liegen wird.“

Nach fast einem halben Dutzend erfolgloser Anläufe hatten sich die beiden letzten verbliebenen genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ (Frankfurt) und WGZ (Düsseldorf) zum 1. August zur Zentralbank für Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken zusammengeschlossen. Gemessen an der Bilanzsumme von knapp 500 Milliarden Euro entstand die drittgrößte Geschäftsbank im Land nach Deutscher Bank und Commerzbank.

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Etwa 700 der zuletzt etwa 5.600 Vollzeitstellen der beiden Häuser fielen in dem Gemeinschaftsunternehmen weg. Das entspricht etwa 1.000 Menschen. Die Vorstände von DZ (sieben Mitglieder) und WGZ (fünf Mitglieder) wurden zunächst zusammengelegt. Auf Dauer könne er sich eine Größe von acht Vorstandsmitgliedern vorstellen, sagte Kirsch.

Von

dpa

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