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14.05.2011

14:01 Uhr

Banken

IKB kommt nicht zur Ruhe

Der Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB droht angeblich die Aufspaltung. Es sei kein Käufer in Sicht, heißt es. Damit hat der jetzige Eigentümer ein Problem.

Logo der IKB - Deutsche Industriebank in Düsseldorf. Quelle: dpa

Logo der IKB - Deutsche Industriebank in Düsseldorf.

BerlinDamit stünde die IKB vor einem weiteren radikalen Umbau. Die Tageszeitung „Die Welt“ (Samstagausgabe) berichtet, der angestrebte Verkauf scheine derzeit nur möglich, wenn die im Jahr 2007 mit Staatsmilliarden gerettete Bank zuvor aufgespaltet wird. „Es ist kein Käufer in Sicht, der sich für die Bank als Ganzes interessiert“, sagten mehrere mit den Verkaufsgesprächen vertraute Personen der Zeitung.

Mögliche Erwerber dürften vielmehr darauf pochen, dass der jetzige Eigentümer, der Finanzinvestor Lone Star, substanzielle Teile der IKB behält – etwa als problematisch geltende Wertpapierportfolien. Als denkbar gelte sogar, dass lediglich einzelne attraktive Teile wie das Mittelstandsgeschäft aus der IKB herausverkauft werden, die rechtliche Einheit der Bank aber zunächst bei Lone Star verbleibt. Diesen Bereichen würde anschließend die Abwicklung drohen. Als aussichtsreichster Interessent für einen Kauf gilt dabei weiterhin die französische BNP Paribas.

Der Staat haftet über den Rettungsfonds Soffin immer noch für Verbindlichkeiten der Bank von knapp neun Milliarden Euro. Die IKB war die erste Bank in Deutschland, die in den Strudel der US-Hypothekenkrise geriet. Sie musste insbesondere von der Staatsbank KfW massiv gestützt werden.

Von

dpa

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