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17.12.2012

15:02 Uhr

Banken-Übernahme

Santander schließt 700 Banesto-Filialen

Die spanische Bank Santander wird nach der kompletten Banesto-Übernahme 700 Filialen dichtmachen. Auf diese Weise will das Institut in drei Jahren 520 Millionen Euro einsparen. Wie viele Stellen wegfallen, ist unklar.

Santander hatte Banesto 1994 für 1,9 Milliarden Euro gekauft. Reuters

Santander hatte Banesto 1994 für 1,9 Milliarden Euro gekauft.

MadridDie größte spanische Bank Santander will nach der vollständigen Übernahme der Tochter Banesto 700 Filialen schließen. Von dem Schritt verspricht sich das Institut nach einem Zeitraum von drei Jahren Einsparungen von 520 Millionen Euro. Zur Zahl der damit verbundenen Stellenstreichungen äußerte sich das Geldhaus am Montag nicht. Der Abbau solle schrittweise erfolgen über Wechsel in andere Geschäftsbereiche der Bank und Abfindungsangebote, hieß es lediglich.

Für die noch ausstehenden rund zehn Prozent an Banesto zahlt Santander 260 Millionen Euro. Ziel ist, angesichts der Krise der spanischen Finanzbranche sowie von Rekordarbeitslosigkeit und Rezession in der Heimat die Kosten langfristig zu senken.

Santander hatte Banesto 1994 für rund 1,9 Milliarden Euro gekauft. Gemeinsam mit der Tochter und der ebenfalls geplanten Integration der Sparte Banif für vermögende Privatkunden kommt Santander auf 4664 Filialen. Trotz der Schließungen wird ihr Marktanteil von zehn Prozent im Jahr 2008 auf 13 Prozent bis 2005 anwachsen. Denn die Konkurrenz kappt ihr Filialnetz noch stärker. Bis Ende 2015 dürfte die Zahl der Bankfilialen in Spanien innerhalb von acht Jahren um 16.000 oder 35 Prozent auf 30.000 sinken.

Von

rtr

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