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10.11.2014

15:05 Uhr

Bankenabwicklungsfonds

Bankenverband pocht auf Steuererleichterung

Die deutschen Banken wollen aus den Beiträgen für den neuen EU-Bankenabwicklungsfonds Profit schlagen und fordern für die Beiträge Steuererleichterungen. Der Bankenverband sieht einen „klaren Wettbewerbsnachteil“.

Der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) im Vordergrund der Frankfurter Skyline: Die deutschen Banken fordern Steuerboni. dpa

Der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) im Vordergrund der Frankfurter Skyline: Die deutschen Banken fordern Steuerboni.

FrankfurtDie privaten Banken in Deutschland dringen auf steuerliche Erleichterungen bei den Beiträgen für den neuen EU-Bankenabwicklungsfonds. „Wenn die Bankenabgabe etwa in Frankreich, Spanien und Irland abzugsfähig ist, sollte dies auch in Deutschland der Fall sein“, sagte der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, in seiner Funktion als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) am Montag in Frankfurt. „Ansonsten hätten wir einen klaren Wettbewerbsnachteil.“

Der Abwicklungsfonds soll bis zum Jahr 2024 mit 55 Milliarden Euro gefüllt werden. Einen Großteil - voraussichtlich 15 Milliarden Euro - dürften deutsche Institute beisteuern, die bereits in einen nationalen Krisenfonds einzahlen. Die Bundesregierung war in Brüssel mit dem Versuch gescheitert, dass die künftig europaweit erhobene Abgabe nicht steuerlich geltend gemacht werden sollte.

Von

dpa

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