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02.04.2012

09:43 Uhr

Bankenfusion in Asien

DBS kauft indonesische Bank Danamon

Die DBS Group Holding sichert sich ein Stück vom wachstumsträchtigen Markt in Indonesien. Für mehr als sieben Milliarden Euro übernimmt die DBS den kleineren Rivalen.

Das DBS-Logo an der Firmenzentrale in Singapur. Reuters

Das DBS-Logo an der Firmenzentrale in Singapur.

SingapurAsien steht vor der viertgrößten Fusion in der Finanzbranche aller Zeiten: Die in Singapur ansässige DBS Group Holding kauft für 7,24 Milliarden Dollar die indonesische Bank Danamon.

Die DBS - größte Bank in Südostasien - legt für den kleiner Rivalen einen Aufschlag von 52 Prozent auf den Tisch, wie die Firmen am Montag mitteilten. Sie erkauft sich damit einen größeren Anteil am wachstumsträchtigen indonesischen Markt. Nach dem angepeilten Zusammenschluss wäre die Bank das fünftgrößte Institut in Indonesien.

DBS kauft den größten Anteil an Danamon vom Staatsfond Temasek aus Singapur, der auch einen maßgeblichen Anteil an DBS hält. Zunächst will DBS über einen Aktienkauf 67,37 Prozent an Danamon von Temasek übernehmen. Anschließend sollen die Minderheitsaktionäre von Danamon in bar ausbezahlt werden.

Acht der elf großen indonesischen Banken werden entweder durch ausländische Firmen, Familienclans, Kapitalinvestoren oder Vermögensverwalter kontrolliert. Für den 52-jährigen Firmenchef Piyush Gupta ist es die größte Übernahme seit Amtsantritt Ende 2009. Die Aktien beider Firmen waren zuvor wegen der erwarteten Ankündigung vom Handel ausgesetzt.

Von

rtr

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