Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.11.2015

15:44 Uhr

Bankenkrise

Griechische Geldhäuser bekommen Wiederaufbauhilfe

Im neuesten Stresstest offenbarte sich bei den griechischen Banken ein Milliardenloch. Jetzt will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung bei den vier größten Instituten einsteigen.

Die griechischen Banken leiden immer noch unter den Folgen der Eurokrise. Anfang November schätzte die EZB den Kapitalbedarf der vier größten Institute, darunter die National Bank of Greece, auf bis zu 14,4 Milliarden Euro. Reuters

Immer noch angeschlagen

Die griechischen Banken leiden immer noch unter den Folgen der Eurokrise. Anfang November schätzte die EZB den Kapitalbedarf der vier größten Institute, darunter die National Bank of Greece, auf bis zu 14,4 Milliarden Euro.

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) beteiligt sich Insidern zufolge mit bis zu 250 Millionen Euro an den größten griechischen Banken. "Die Bank ist darauf vorbereitet, in alle vier großen griechischen Kreditinstitute zu investieren", sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei handelt es um die Alpha Bank, die Eurobank, die National Bank of Greece und die Piraeus Bank. Beim jüngsten Gesundheitscheck der Europäischen Zentralbank (EZB) war bei den Banken eine Kapitallücke in Milliardenhöhe zutage getreten.

EZB-Präsident Mario Draghi forderte in Brüssel von Griechenland größere Anstrengungen zum Abbau fauler Kredite. Die Summe solcher Darlehen bei den vier größten griechischen Banken ist zuletzt um sieben auf 107 Milliarden Euro gestiegen. Insgesamt ist fast die Hälfte aller Kredite in Gefahr.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×