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25.01.2009

11:00 Uhr

Bankenkrise

Japanischer Broker Nomura vor Milliardenverlust

Inmitten der Finanzkrise machte die japanische Bank Nomura Schlagzeilen, als sie große Teile der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers übernahm. Die Kosten der Übernahme sowie das miserable Marktumfeld hinterlassen in der Bilanz der Japaner jetzt Spuren. Einer Zeitung zufolge verlor Nomura im Schlussquartal rund 2,5 Mrd. Euro.

HB TOKIO. Die Börsenturbulenzen haben einem Zeitungsbericht zufolge ein tiefes Loch in die Bilanz des größten japanischen Brokerhauses Nomura gerissen. Für das Schlussquartal 2008 (Oktober bis Dezember) werde das Unternehmen voraussichtlich einen Nettoverlust von umgerechnet 2,6 Mrd. Euro ausweisen, meldete "Nikkei" am Sonntag. Zusätzlich plane Nomura, die im vierten Quartal angefallenen Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme des Europa-, Asien- und Nahostgeschäfts der zusammengebrochenen US-Bank Lehman Brothers mit etwa 1,5 Mrd. Euro zu beziffern.

Ein Nomura-Sprecher lehnte es ab, den Bericht zu bestätigen. Die Zahlen in dem Bericht seien von dem Unternehmen nicht mitgeteilt worden. Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen ist für Dienstag vorgesehen.

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