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26.11.2012

13:14 Uhr

Bankenverband

Fitschen zum neuen Präsidenten gewählt

Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen wird neuer Präsident des Bundesverbands deutscher Banken. Fitschen tritt im kommenden April die Nachfolge von Andreas Schmitz an.

Jürgen Fitschen ist zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gewählt worden. dpa

Jürgen Fitschen ist zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gewählt worden.

FrankfurtDer Bankenverband BdB hat Jürgen Fitschen zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank tritt den Spitzenposten der Lobbygruppe der privaten Geldhäuser zum 15. April 2013 an, wie der BdB am Montag mitteilte. Fitschen wurde für den üblichen Zeitraum von zunächst drei Jahren gewählt. Er tritt die Nachfolge von Andreas Schmitz an, der nach vier Jahren an der Spitze des Verbands den Stab abgeben wollte.

Fitschen galt seit längerem als Favorit für den Job. Der 64-Jährige ist stark im politischen Berlin verdrahtet. Er war jahrelang Deutschland-Chef der Deutschen Bank, bevor er im Juni zusammen mit Anshu Jain an die Spitze des Geldhauses rückte.

Jain ist im Vorstand des Welt-Bankenverbandes IIF vertreten. Damit ist die Rollenverteilung der beiden klar: Während sich Fitschen stärker auf die politische Arbeit in Deutschland konzentriert, kümmert sich der gebürtige Inder Jain mehr um die internationale Lobbytätigkeit.

Wo Banker die größten Probleme sehen

Bankenaufsicht und Regulierung

Die größten Probleme sehen die Manager von Finanzhäusern in der verschärften Bankenaufsicht und der Regulierung. 94 Prozent nannten dies als größte Herausforderung der Branche für die Jahre 2013 bis 2015. Die Unternehmensberatung Steria Mummert und Forsa befragten 120 Führungskräfte aus 120 Kreditinstituten. 100 davon aus Deutschland, 20 aus Österreich. Die Studie wurde im November 2012 veröffentlicht.

Kosten

An zweiter Stelle stehen die Kosten: 75 Prozent der Bank-Manager sehen den Renditedruck auf der Branche lasten.

Risikomanagement

Im Zuge der Finanzkrise und der verschärften Regulierung müssen die Banken besser mit ihren Risiken umgehen. Dementsprechend sehen immerhin 74 Prozent der befragten Banker den Umbau des Risikomanagements als Herausforderung.

Vertrieb und Kundenmanagement

Ebenfalls große Probleme sehen die Finanzhäuser im Vertrieb und Kundenmanagement. Hier sehen 71 Prozent der Bank-Lenker Herausforderungen.

Wettbewerb

Neue Anbieter, auch aus fremden Branchen, drängen in das Stammgeschäft der Geldhäuser. 71 Prozent der Finanzmanager sehen dies als Problem.

Finanz- und Schuldenkrise

Die Situation auf den Finanzmärkten belastet natürlich auch die Banken. Dementsprechend beobachten 70 Prozent der Geldhaus-Lenker die Lage in Griechenland und den Kapitalmärkten gespannt.

Demographische Entwicklung

Mit etwas Abstand, aber dennoch mit großer Sorge, betrachten die Banker die Alterung der Bevölkerung. Die demographische Entwicklung betrachten immerhin 68 Prozent der von Steria Mummert und Forsa befragten als Herausforderung.

Optimierung der Geschäftsprozesse

Rund 63 Prozent der Geldhaus-Manager erachten den Umbau von Betriebsabläufen als Herausforderung.

Konjunktur

Weniger Sorge bereitet den Bank-Lenkern offenbar die Entwicklung der Konjunktur. Nur 53 Prozent gaben dies als Problem an.

Kreditrisiko

Kreditrisiken bringen die Banker auch nicht um den Schlaf: Nur 39 Prozent bereitet dieses Thema Sorgen.

Optimierung der Informationstechnik

Die Verbesserung der hauseigenen Computersysteme sehen 38 Prozent der Befragten als Herausforderung.

Liquiditätsmanagement

Die geringsten Sorgen bereitet den Bank-Lenkern das Liquiditätsmanagement. Nur 32 Prozent sehen dies als Problem.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Brasil

26.11.2012, 14:29 Uhr

So haben Bilderberger, Atlantikbruecke und Trilaterale Komission Deutschland fest im Wuergegriff! Ihr Plan geht Stufe fuer Stufe auf! Ihr werdet erwachen und es wird kein Alptraum sein, sondern die Wirklichkeit! Gut so, ihr verdient es nicht anders!

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