Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2008

13:19 Uhr

Bankleistungen in lokaler Währung

Deutsche Bank baut China-Geschäft aus

Die Deutsche Bank baut ihr Geschäft im chinesischen Wachstumsmarkt weiter aus. Ab sofort kann Deutschlands größtes Geldhaus in dem Land auch Bankleistungen in der lokalen Währung Yuan anbieten. Wodurch das möglich wird.

HB SHANGHAI. Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, erteilten die Aufsichtsbehörden einer chinesischen Tochter der Deutschen Bank in Peking eine Lizenz als einheimisches Unternehmen. Dies ist die offizielle Voraussetzung für die Geschäftserweiterung und damit auch für einen besseren Zugang zu den Ersparnissen privater Haushalte in Höhe von knapp 1,6 Billionen Euro. Auch andere ausländische Großbanken wie HSBC, Citigroup oder Standard Chartered haben in China einheimische Töchter gegründet, um Auflagen der kommunistischen Regierung zu entgehen.

Die Deutsche Bank China Co. Ltd ist nach Angaben des Instituts mit einem Eigenkapital von 2,85 Mrd. Yuan (266 Mill. Euro) ausgestattet. Die bisherigen Filialen der Bank in Peking, Shanghai und Guangzhou sollen in die neue hundertprozentige Tochter integriert werden. Eine eigenständige Niederlassung zur Abwicklung von Fremdwährungsgeschäften bleibe aber bestehen.

Die Deutsche Bank ist in China unter anderem auch im Investmentbanking und Firmenkundengeschäft tätig. Doch insbesondere über eine weitere Expansion im lukrativen Privatkundengeschäft wird seit langem spekuliert. Das Geldhaus hält knapp zehn Prozent an der Huaxia -Bank und betreibt mit dem Institut auch ein Kreditkarten-Gemeinschaftsunternehmen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×