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17.11.2014

15:53 Uhr

Bausparkassen

LBS Bayern kündigt 26.000 Altverträgen

Die Bausparkasse LBS Bayern trennt sich von 26.000 alten Bausparverträgen. Mit dem Schritt soll die LBS künftig von ihren Zinsversprechen befreit werden. Damit liegt die LBS Bayern im bundesweiten Trend.

Blick in eine Einfamilienhaussiedlung: Die LBS kündigte tausende Verträge. dpa

Blick in eine Einfamilienhaussiedlung: Die LBS kündigte tausende Verträge.

MünchenDie Bausparkasse LBS Bayern hat 26.000 Bausparverträge aus alten Zeiten gekündigt, um sich damit von ihren früheren Zinsversprechen zu befreien. Für die Verträge hätten die Kunden zum Teil eine Verzinsung von 3,5 Prozent auf ihr Guthaben erhalten, sagte ein Sprecher der LBS am Montag in München. Der „Münchner Merkur“ hatte darüber berichtet. Aktuell liegt die Verzinsung für Bausparguthaben nur noch bei 0,25 Prozent.

Auch andere Bausparkassen hatten im vergangenen Jahr unter dem Druck der Mini-Zinsen ihre Altverträge aufgelöst. Verbraucherschützer sehen das kritisch. „Rechtlich ist das ein schwieriges Thema, weil es bislang kein Urteil des Bundesgerichtshofs dazu gibt“, sagte Susanne Götz von der Verbraucherzentrale Bayern der Zeitung.

Betroffen von den Kündigungen der LBS Bayern mit Wirkung zum Mai 2015 sind Verträge, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind. Das heißt, die Kunden haben die erforderliche Summe inzwischen angespart, aber kein Darlehen in Anspruch genommen. In den Kündigungen bietet die LBS den Kunden nun an, das Guthaben zu überweisen oder in neuen Bausparverträgen zu den aktuell gültigen Konditionen anzulegen.

Diese deutschen Banken überprüft die EZB

Großbanken

Commerzbank
Deka-Bank (Spitzeninstitut der Sparkassen)
Deutsche Bank
DZ-Bank (Spitzeninstitut der Volksbanken)
Hypo Real Estate Holding (Deutsche Pfandbriefbank)
SEB
WGZ Bank (2. Spitzeninstitut der Volksbanken)

Landesbanken

Bayerische Landesbank (BayernLB)
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
Landesbank Berlin (LBB)
Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)
Norddeutsche Landesbank (NordLB)
HSH Nordbank

Sparkassen/Genossenschaftsbanken

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Haspa Finanzholding (Hamburger Sparkasse)

Immobilienbanken

Aareal Bank
Münchener Hypothekenbank

Förderbanken

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Landwirtschaftliche Rentenbank
NRW.Bank

Sonstige Institute

Volkswagen Financial Services Aktiengesellschaft
Wüstenrot & Württembergische

Reagiert ein Kunde nicht auf die Kündigung, wird das Geld nach Angaben des LBS-Sprechers auf ein zinsloses Zwischenkonto gelegt. Bisher hatte die Bausparkasse lediglich alte Verträge gekündigt, bei denen die Bausparsumme überschritten worden war

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Teito Klein

18.11.2014, 09:33 Uhr

Bausparen lohnt sich nicht
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Da kann man das Geld gleich in den Kamin werfen.
Die Bausparkassen wollen sich von ihren Altlasten befreien!
Pactn sunt non iam servanta!

Die Bausparkasse LBS Bayern trennt sich von 26.000 alten Bausparverträgen. Mit dem Schritt soll die LBS künftig von ihren Zinsversprechen befreit werden. Damit liegt die LBS Bayern im bundesweiten Trend.

Dabei hatten die Bausparkassen immer damit geworben, dass die Zinsen und Guthaben sicher sind. Jetzt wollen sie aber die Altkunden rauswerfen und deren angespartes auf einem zinslosen Konto parken mit dem sie auch noch Geschäfte machen.
Wenn ein Bausparer vorzeitig seinen Vertrag kündigt, darf er Strafzinsen zahlen.

Fazit: Bausparverträge müssen gesetzlich verboten werden!

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