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28.10.2013

18:27 Uhr

BayernLB

Keine Strafanzeige gegen Häusler

Im Bilanzstreit zwischen der BayernLB und der Hypo Group Alpe Adria habe es keine Strafanzeige gegen Landesbankchef Häusler gegeben, so die BayernLB. Vielmehr droht sie mit Klagen gegen solche Behauptungen.

Gegen den Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Gerd Häusler, liege keine Strafanzeige wegen Falschaussage vor, teilte die Bank mit. dapd

Gegen den Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Gerd Häusler, liege keine Strafanzeige wegen Falschaussage vor, teilte die Bank mit.

MünchenDie BayernLB hat Spekulationen über eine angebliche Anzeige gegen Vorstandschef Gerd Häusler wegen des Verdachts einer Falschaussage vor dem Handelsgericht Wien energisch zurückgewiesen. „Es liegt keinerlei Strafanzeige gegen den Vorstandsvorsitzenden der BayernLB, Herrn Gerd Häusler, vor“, erklärte ein Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur dpa in München und kündigte notfalls juristische Konsequenzen an. „Die BayernLB wird rechtliche Schritte einleiten gegen diejenigen, die unzutreffend behaupten, dass Herr Häusler vor dem Handelsgericht Wien falsch ausgesagt haben soll.“ In den vergangenen Wochen war in Deutschland und Österreich mehrfach über eine Strafanzeige nach einer Zeugenaussage des BayernLB-Chefs in Wien spekuliert worden.

In dem Prozess klagt die BayernLB wegen arglistiger Täuschung gegen die Mitarbeiterstiftung der österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Die Landesbank wirft ihr Bilanzfälschung vor und will den Kauf der Bank im Jahr 2007 rückabwickeln. Nach Milliardenverlusten hatte sie die HGAA Ende 2009 an Österreich zurückgegeben, wo sie notverstaatlicht wurde. Vor dem Handelsgericht Wien habe Häusler aus freien Stücken ausgesagt, um zur Klärung des Sachverhalts beizutragen, erklärte der BayernLB-Sprecher. „Dabei hat er die Lage der HGAA gegen Ende 2009 unter Verwendung von Zahlen und offiziellen Angaben der HGAA in vollem Umfang korrekt und zutreffend geschildert.“

Von

dpa

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