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22.01.2004

07:56 Uhr

Beide New Yorker Finanzhäuser profitieren vom starken Investment-Banking-Geschäft

JP Morgan und Merrill Lynch erwirtschaften Traumrenditen

VonTobias Moerschen (Handelsblatt)

Die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab: Gestern bewiesen die US-Großbank JP Morgan Chase und das Investmenthaus Merrill Lynch, dass Amerikas Finanzinstitute derzeit Traumrenditen erzielen.

NEW YORK. JP Morgan Chase, die zweitgrößte US-Bank nach Bilanzsumme, verdiente im vergangenen Quartal 1,86 Mrd. $ nach einem Verlust von 387 Mill. $ im vierten Quartal 2002. Merrill Lynch, eines der drei führenden Wall-Street-Häuser, erwirtschaftete mit einem Quartalsgewinn von 1,2 Mrd. $ das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte. Beide Institute erzielten damit 2003 Eigenkapitalrenditen von jeweils rund 16 %.

Am Dienstag hatten bereits Branchenprimus Citigroup sowie die Bank One und weitere US-Banken sprudelnde Gewinne gemeldet. Die älteste US-Bank, die Bank of New York, wies gestern eine Verdreifachung ihres Quartalsgewinns auf 307 Mill. $ aus.

JP Morgan und Merrill profitierten vom starken Investment-Banking – dem Geschäft mit Aktien, Anleihen, Fusionen und Übernahmen. „Investment-Banking ist derzeit heiß, da stecken viele Projekte in der Pipeline“, sagte Fondsmanager William Calvert von Framlington Group. JP Morgan stützte sich dazu auf die hochprofitable Privatkundensparte Chase (Eigenkapitalrendite: 25 %) und auf die verbesserte Bonität der Kreditkunden. Die Kreditkosten (Abschreibungen und Rückstellungen für Ausfälle) sanken um 753 Mill. $.

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